Österreich, Bruck 2016 ❄️

Winterurlaub 2016 in Österreich / Bruck

Brandenburg, SP Berching, CP Bruck (A), Brandenburg


Freitag, 23.12.2016

Wir wollen heute früh starten. Das Mobil ist schon aus der Garage geholt und wartet noch auf uns. Es ist kalt, Nachts werden es hin und wieder schon niedrige, einstellige Minusgrade. An Schnee ist noch gar nicht zu denken.

Bald sind wir unterwegs und werden unseren heutigen Tag wohl auf der Autobahn verbringen. Also starten wir ein Hörspiel und rauschen über die Bahn. Gut, das es nicht so voll ist. Die Wetterlage ändert sich, es wird kälter. Schnee ist jedoch auch hier noch. nicht in Sicht.

Wir kommen gut voran und erreichen gegen 17°° Uhr den

Wohnmobilstellplatz an der Schiffsanlegestelle Berching

Webseite, googlemaps

Einen Platz finden wir, denn es ist fast leer hier. Nun warten wir noch ein paar Minuten auf Tini und Niko. Als die beiden kommen, gehen wir in den nett geschmückten Ort und finden eine Pizzeria, in die wir prompt einkehren.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 450 Kilometer, Fahrzeit ca. 6 Stunden


Samstag, 24.12.2016 – Heiligabend

Schon früh am Tag geht es los, heute haben wir noch etwa 300 Km und am heiligen Abend wollen wir nicht noch auf den Straßen unterwegs sein. Als wir die Alpen erreichen wird es tatsächlich winterlich. Auf einem Parkplatz rasten und frühstücken wir.

Als wir uns unserem Ziel nähern, erinnert die Umgebung mehr an einen dieser schmuddeligen Herbsttage, als an einen schönen kalten Wintertag. Dann kommen wir zum

Sportcamp Woferlgut

Webseite, googlemaps

Unseren Weihnachtsabend verbringen wir auf dem Platz, zum Glück können wir wenigstens etwas Schnee am Berg sehen … wenn auch von Schneekanonen.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 300 Kilometer, Fahrzeit ca. 4,5 Stunden


Sonntag, 25.12.2016, 1. Weihnachtsfeiertag

Eine Regenpause nutzen wir für einen Spaziergang auf dem Platz. Er ist richtig groß und hat sogar einen kleinen (Bade) See. Im Moment ist er jedoch zugefroren und die Spuren zeugen von Schnee, der hier schon auf dem Eis gelegen haben muss.

Wir entdecken noch einen kleinen Balance-Geschicklichkeits-Parkur, doch jetzt fängt es gerade an zu regnen und wir sitzen lieber im warmen, trockenen Mobil.

Am Nachmittag können wir noch einmal zum Parkur gehen und uns so wenigstens ein bisschen bewegen …

Wir laufen noch ein bisschen und verbringen auch eine ganze Zeit im Fitness – Raum des Platzes … mehr gibt das Wetter einfach nicht her.



Montag, 26.12.2016, 2. Weihnachsfeiertag

Das Wetter ist heute etwas stabiler geworden und wir sind fest entschlossen Zell am See einen Besuch abzustatten. Vom Campingplatz laufen wir promt falsch und kommen zum Schloss am See Fischhorn. Irgendwie sind wir hier hergekommen, es sollte eigentlich gar nicht mögliche sein – dieses Schloss ist nach wie vor bewohnt.

Bruck an der Großglocknerstraße

Bruck an der Großglocknerstraße ist eine Gemeinde im Land Salzburg im Bezirk Zell am See in Österreich mit 4771 Einwohnern.

Wir kommen in den Ort und finden sofort – ob das Zufall ist – den Beginn der Großglocknerstraße, den Kilometer 0.

Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine Gebirgsstraße die beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Kärnten. Sie führt von Bruck an der Großglocknerstraße über die beiden Gebirgspässe Fuscher Törl und Hochtor (Tunnelportal 2504 m ü. A., historische Passhöhe 2576 m ü. A.) nach Heiligenblut am Großglockner und hat Abzweigungen zur Edelweißspitze und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Sie ist die höchstgelegene befestigte Passstraße in Österreich.
Die Großglockner Hochalpenstraße ist als Erlebnisstraße vorrangig von touristischer Bedeutung und das Befahren ist für Kraftfahrzeuge mautpflichtig.*

Wir schlendern noch ein wenig durch Bruck und schlagen dann den Weg zum Campingplatz ein. … es ist ein kleines Stück.

Am Abend sitzen wir schön zusammen und freuen uns schon auf Morgen, denn da soll es weniger Wolken geben – das Wetter soll besser werden!



Dienstag, 27.12.2016

Die Sonne scheint! Wie schön – nun liegt zwar immer noch kein Schnee, doch es ist kalt und wunderbar frisch, als wir wieder den Fitnessraum besuchen. Hier verbringen wir die erste Stunde des Tages … und fühlen uns dann irgendwie gut – warum? – keine Ahnung!

Noch ist der Platz leer, doch am Telefon wurde uns gesagt, hier wäre alles ausgebucht.

Naja, dann machen wir uns auf den Weg und besuchen Zell am See. Ich habe mein Handy vergessen und so entsteht eben kein Foto von unserem Tag heute … Wir haben einige Läden gefunden, haben nett gegessen und fanden den Tag alle recht gut!

Schnee!

Als es dämmert kommen wir zurück und dann beginnt es tatsächlich zu schneien! Na das ist ja vielleicht eine Freude!


Mittwoch und Donnerstag, 28./29.12.2016

Heute Morgen stellen wir schnell fest, das es nicht lange geschneit hat. Gerade der Boden ist ein wenig bedeckt. Wir besuchen wieder den Fitness-Raum und machen etwas für unser gutes Gefühl, denn frühstücken wir im Mobil.

Wir gehen wieder in den Ort und drehen erneut eine Runde. Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Immer ganz ruhig und stressfrei.

Klar sehen wir fern und lesen usw. Die Zeit vergeht und wir verbringen eine schöne Zeit hier in Bruck. Dennoch fehlt Schnee. Der gehört irgendwie zum Winterurlaub dazu …

Feuerzangenbowle

Dann nutzen wir die Sauna und können richtig gut entspannen. Zum Abend machen wir Feuerzangenbowle.

Die Feuerzangenbowle ist ein Punsch auf der Basis von Rotwein. Trotz des Namens handelt es sich bei dem Getränk nicht um eine (kalt zu trinkende) Bowle. Nach der Zugabe verschiedener Gewürze und eventuell Fruchtsäfte wird eine „Feuerzange“ auf das Punschgefäß gelegt und darauf ein in Rum getränktes, kegelförmiges Zuckerstück angezündet, das brennend in die Flüssigkeit tropft.*

… schöner Abend – und natürlich sehen wir den Film mit Heinz Rühmann beim trinken.



Freitag, 30.12.2016

Gestern gekauft, testen wir schon heute Morgen den Brötchenaufback-Halter für den Grill. Er bewährt sich hervorragend und begleitet uns seit dem immer …

Dann gehen wir wieder nach Schüttdorf. Hier startet der Lift in das Skigebiet in das wir heute fahren werden. Dort oben, in 2000 m Höhe liegt etwas Schnee.

Schnee in 2000m Höhe

Dann erreichen wir die Station und können endlich hinauffahren.

Hier oben sind -4°C und eine Schneedecke hat den Berg zugedeckt. Wir können einen ausgiebigen Spaziergang unternehmen und kehren später in eine Gaststätte ein. Der Blick ins Tal zeigt deutlich – kein Schnee dort untern …

Auf der Fahrt nach unten beginnt es zu schneien – maschinell zwar – aber es schneit …

Den Abend verbringen wir im Mobil, sehen fern und spielen etwas.



Samstag, 31.12.2016

Silvester

Den Vormittag verbringen wir in Ruhe, schlafen aus und entspannen, denn heute Nacht gehts zur Silvesterparty, die in der Woferlgut-Gaststätte von den Angestellten schon lange vorbereitet wird. Ach so – natürlich besuchen wir den Fitness Raum und machen auch einen Spaziergang durchs Dorf, doch ganz langsam ;o)

Dann endlich öffnet die Gaststätte und mit einem riesigen Buffett beginnt der Abend.

Der erste Hunger ist gestillt, das Tanzbein wird geschwungen, einige lassen schon die Raketen starten und stehen draußen, da klingen plötzlich viele Glocken, die Türen werden aufgerissen und mit Fellen behangene Typen kommen ins Lokal … Perchten!!!

Ein Percht (Plural: Perchten) ist eine Gestalt des bayerisch-österreichischen alpenländischenBrauchtums, von der es, vor allem in der Zeit von Ende November bis Januar, mehrere verschiedene Varianten unterschiedlichen Charakters gibt, die sich wiederum zwei Gruppen zuordnen lassen: den „guten“ Schönperchten und den „bösen“ Schirchperchten, die mit ihren umgehängten Glocken nach einer Sage den Winter – bzw. die bösen Geister des Winters – austreiben sollen (Winteraustreiben bzw. Austreiben des alten Jahres).

Die Feier ist gut organisiert und der Abend ist sehr kurzweilig. Wir werden hervorragend unterhalten und selbst um die Gaststätte herum brennen Feuer und Kerzen.

Zum Jahreswechsel stehen alle, von 10 auf 0 zählend, im wenigen Schnee und begrüßen das Jahr 2017.
Eine Stunde halten wir noch aus, dann verschwinden auch wir ins Mobil, denn Bleigießen wollen wir nicht vergessen! Das ist unsere Tradition … immer in der Hoffnung irgendetwas im Schatten der Kerze zu erkennen, was uns dann die Zukunft ein wenig vorhersagen könnte ;o)

Das Bleigießen ist ein Orakel- und Mantik-Brauchtum, das heute vorwiegend in wenig ernster Weise am Silvesterabend praktiziert wird. Es war aber schon bei den alten Römern verbreitet, die als erstes Volk in größerem Maßstab die Bleiverhüttung betrieben.*



Sonntag, 01.01.2017, Neujahr

Rückreise

… eine blöde Konstellation, denn heute geht es schon wieder nach Hause. Wenigstens können wir ausschlafen und starten gegen 11°° Uhr unsere Heimreise.

Auf der Heimreise finden wir nun doch noch winterliche Verhältnisse vor, allerdings nehmen sie ab, je weiter wir in den Norden kommen.

Für die Rückreise haben wir uns wieder den Stellplatz Berching ausgewählt. 300 Kilometer sind gut zu fahren und im Ort haben wir wieder die Möglichkeit gut zu Abend zu essen.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 300 Kilometer, Fahrzeit ca. 4,5 Stunden


Montag, 02.01.2017

Heute trennen sich unsere Wege und nach dem Frühstück fährt jeder für sich nach Hause. Tini und Niko fahren nach Siegen, wir steuern unseren Rapido nach Brandenburg an der Havel, der Stadt im Land. Für uns geht es außerdem noch einmal über eine verschneite Autobahn …

Im Dunkeln kommen wir – nicht ohne noch einen Zwischenstopp bei IKEA gemacht zu haben – zu Hause an.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 450 Kilometer, Fahrzeit ca. 6 Stunden

* Wikipedia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.