Närrä – Rovaniemi – Korvalan Kestikievari – CP Kittilä

mit dem Wohnmobil durch Finnland

Donnerstag, 23.07.2015, 7. Tag

Heute gibt es ein schnelles Frühstück. Das heißt Müsli, Obst, Kaffee und Orangensaft. Bald starten die Motoren und es geht in den Tag. Unser heutiges Ziel ist Rovaniemi. Dieser Ort liegt am Polarkreis und der Weihnachtsmann soll hier zu Hause sein. 😳

Bis dahin sind es jetzt noch 155 Km. Als wir auf die Landstraße einbiegen erleuchtet mit einem „Kling“ die Kraftstoffreservelampe. Nun gibt es ein kleines Problem: 
das Navi zeigt die nächste Tankstelle in 83,6 Km, die Restreichweitenanzeige unseres Mobil errechnet leider nur 48 Km … 

Puh – nun geht es ganz ruhig weiter – eine andere Wahl haben wir nicht. Über Funk kommt eine Meldung von Roy: „Wir könnten die nächste Tankstelle anfahren, habe noch eine Reichweite von 50 Km“. Karsten hat noch reichlich Treibstoff im Tank und so können wir beruhigt unserem neuen Ziel – der nächsten Tankstelle – entgegenfahren. 
Irgendwann zeigt das Navi noch 20 Km an, unsere Reichweitenanzeige empfiehlt nur noch die nächste Tankstelle anzufahren. Doch der Motor läuft noch und es geht immer noch weiter – wenn auch mit sehr mulmigen Gefühl … 
Da – in der Ferne leuchten schon die Tankstellenpreise … 1,365 kostet der Liter Diesel – egal – Volltanken bitte. In der Nähe besuchen wir den Supermarkt, füllen unsere Vorräte – hauptsächlich Obst und Gemüse – auf. Diesmal nehmen wir gleich zwei finnische Nationalgerichte mit. Mustamakkara (Ryynimakkara) und Veriohukainen.

Rovaniemi

Rovaniemi [ˈrɔvɑniɛmi] ist die Hauptstadt der nordfinnischen Landschaft Lappland und liegt am Zusammenfluss von Ounasjoki und Kemijoki in direkter Nähe des Polarkreises. Das Tor zum Norden ist nicht nur wichtiges Einkaufszentrum für die Siedlungen der Umgebung, sondern auch ein touristisches Reiseziel. Rovaniemi ist Sitz der Kammer des Weihnachtsmannes, der im Weihnachtsmanndorf am Polarkreis sogar sein eigenes Postamt besitzt.*

Üblicher, unveränderter Kommerz … (wie wir es 2011 erlebten) 😕

Gern nutzen wir die Möglichkeit des Weihnachtskartenabsendens vom Weihnachtsmanndorf. Es heißt, die Karten werden zu Weihnachten beim Adressanten im Briefkasten liegen. Beim letzen Mal klappte es.

Im Weihnachtsmann-Postamt, wenige Kilometer nördlich Rovaniemi befindet sich seit 1985 das Weihnachtsmanndorf, eine Touristenattraktion, in der (nicht nur) Kinder ganzjährig den leibhaftigen Weihnachtsmann begrüßen können. Angeschlossen ist ein „Weihnachtsmann-Postamt“, das Briefe von Kindern aus aller Welt an den Weihnachtsmann bearbeitet und beantwortet. Eine weitere Attraktion dieses Santa Claus Village ist der am Boden eingezeichnete Polarkreis. Der tatsächliche Polarkreis befindet sich aber inzwischen schon ca. 120 Meter weiter nördlich des Weihnachtsmanndorfes. Aufgrund der Nutation der Erdachse und damit einhergehenden Veränderung der Schiefe der Ekliptik ist die Lage der Polarkreise nicht stationär auf eine bestimmte Linie fixiert, sondern verändert sich geringfügig.*

Durch Rovaniemi verläuft auch 

der Arctic Circle – der Polarkreis

Polarkreise nennt man die auf 66° 33′ 55″ (≈ 66,57°) nördlicher (arktischer Polarkreis) sowie südlicher (antarktischer Polarkreis) Breite gelegenen Breitenkreise, auf denen die Sonne an den Tagen der Sonnenwende gerade nicht mehr auf- bzw. untergeht. Ihr Radius entspricht dem axialen Abstand der Wendekreise vom Äquator.*

Nach etwa 3 Stunden, die wenigstens einer von uns beiden im „Shopping-Modus“ verbrachte, sind wir wieder auf der Straße unterwegs in Richtung Ivalo. Hier kommt nach ca. 60 Kilometer der Campingplatz.

Korvalan Kestikievari

Hier hat es uns schon vor ein paar Jahren gefallen und wir wissen, was uns erwartet …  
Wir kommen auf den Platz und finden alles so vor, wie wir es kennen.

Es haben sich hier nur Kleinigkeiten verändert und einen kleinen Moment habe ich in der Rezeption das Gefühl, das sich nicht einmal die Auslage verändert hat … Der Platz kostet für uns beide 37,-€ für 2 Nächte ohne Strom. Wir können angeln vom Kahn, fangen aber keinen Fisch. Zum Abend bereiten wir unser Abendbrot sehr rustikal zu. Auf offener Flamme in der Grillkota des Platzes räuchern wir nicht nur selbst ordentlich zu, auch das Essen wird warm und lecker …

Ryynimakkara (Getreidewurst) ist eine Wurst, die Körner enthält. Die Wurst hat einen bemerkenswert niedrigen Fettgehalt, in der Regel im 10 bis 15 Prozent-Bereich. Ryynimakkaroissa Gerste in etwa ein Fünftel seines Gewichts, der die relative Menge an Fleisch und Fett reduziert eingesetzt. Ryynimakkaroita ist traditionell gemacht ganz ohne Fleisch. Die nahen Verwandten der Getreidewurst sind verschiedene Blutwürste, Oulu kärkkäri und Tampere, schwarze Wurst. Erwähnenswert ist Hämäläinen Kartoffelwurst, Kartoffeln mit der Verwendung von Gerste Bauernhof. Im Ausland gibt es auch einige kornwurstartigen Würstchen, vor allem die britischen Inseln bieten ein Frühstücks Black Pudding hat ein vertrautes Gefühl, wenn auch anders in Erscheinung, mit dicken, kurzen Wurst. Auch ein schottischer Tradition der Delikatesse Haggis gehört zur gleichen Familie, obwohl es aus Schafdarm statt des Magens vorbereitet.*(Finnland)

Später am Abend, die Kinder paddeln schon auf dem See, gesellt sich aus den oberen Hütten des Platzes ein Finne zu uns. Ein kurzes Gespräch (auf Englisch) lässt schnell erahnen, das der Finne schon von seiner „Freitagsflasche“ gekostet hat. Die Finnen trinken im Durchschnitt nicht mehr Alkohol als z.B. die Deutschen. Doch in Skandinavien wird eben am Wochenende getrunken. Es gibt hier in Finnland die „Alko“ Läden, in denen man Hochprozentiges bekommt. Zum Einkaufen dort muss man nüchtern sein, so verlangt es das Gesetz. Dann trinkt man in Finnland bis es nicht mehr geht, denn auch bei Feiern ist man keinesfalls  blamiert, wenn man volltrunken nicht mehr weiß, was man macht. Man verliert nicht sein Gesicht, nein, man zeigt seine wahres ich und eher helfen einem die anderen Gäste beim kotzen in einen der vielen Seen, als sich daran zu stören … Die zugeknöpfte Sekretärin wird freizügig, der ruhige Schreibtisch-Kollege wird wild und ungehalten und der mutige Kumpel wird auf einmal zum „Hasenschwanz“ … 
… all das ist aber egal, denn am nächsten Tag – auch das gehört zum guten Ton – erinnert man sich nicht an den vergangenen Abend.

 
Wir erfahren vom Finnen jedenfalls, das die vielen Mücken – die wir als nervend und schon echt schlimm empfinden – „gar nichts“ ist. Schlimm ist es mit den Mücken, wenn sie im großen, dunklen Schwarm kommen. Erst dann geht man besser weg, meint er. Unser Tag neigt sich nun dem Ende und wir ziehen uns zurück. Es wird eine ruhige, erholsame (wenn auch helle) Nacht.

Nun haben wir den Polarkreis überquert. Damit ändert sich einiges – es gibt von hier an „weiße Nächte“.

Weiße Nächte sind Nächte, in denen die Sonne nur für kurze Zeit untergeht, so dass es auch nachts dämmrig oder hell ist. Weiße Nächte kommen an allen Orten vor, die etwa zwischen 57° nördlicher Breite und dem Nordpol beziehungsweise 57° südlicher Breite und dem Südpol liegen.*


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

mit dem Wohnmobil nach Finnland
ca. 225 Kilometer, Fahrzeit ca. 3,5 Stunden


Freitag, 24.07.2015, 8. Tag

… ein ganz normaler Urlaubstag …

Heute bleiben wir hier auf dem Campingplatz in Finnland. Nach dem leckern Frühstück beginnen wir den Tag mit einem Spaziergang um den See. Hier machen die ersten Erfahrungen mit den Plagegeistern hier in den nördlichen Regionen – diesen Billiarden³ von miesen, kleinen, unermüdlich umherfliegenden und permanent hungrigen

Stechmücken

Stechmücken (Culicidae) sind eine Familie von Insekten innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Weltweit gibt es mehr als 3500 Stechmückenarten. In Europa kommen 104 Arten vor, von denen fast alle auch in Mitteleuropa zu finden sind.*

Autan, das wir aus Deutschland mitgebracht haben, hilft gegen die hier lebenden Exemplare tatsächlich nicht. Sie sind völlig unbeeindruckt … 
Gut, wenn man seinen Feind kennt. Die Fluggeschwindigkeit dieser Biester beträgt lediglich 1,5 bis 2,5 Km/h, so kann man mit normalen Schritten vor ihnen flüchten. So gehen wir also los.

Der stets feuchte, dicht bewachsene Waldboden ist sicher auch der ideale Ort für Moskitos, doch es sind auch große Ameisenhaufen zu finden. Die Waldpolizei ist hier auch aktiv …

Den weiteren Tag verbringen wir mit einer Bootsfahrt auf dem See, Angelversuche, die leider ohne Erfolg bleiben. Zum Nachmittag gibt es heute Veriohukaiset. Im Grunde schmeckt dieses typisch finnische Gericht wie die uns bekannten Eierkuchen. Zubereitet haben wir sie im Weber-Gasgrill.

Veriohukaiset (einschließlich verilätyt oder veriletut) sind, zumindest in Finnland und Schweden ein bekanntes Gericht. Veriohukaiset der Blut durch Backen und machte Aroma Pfannkuchen. Veriohukaiset diente üblicherweise puolukkasurvoksen mit und weißer Soße. Als Gewürz wird Zwiebel verwendet, und nach späterer Anweisungen kann  auch Chili verwendet werden. Finnlands veriohukaisia ​​ist ein „bequemes Essen“. Veriohukaiset ist eine gute Eisenquelle für Anämie Prävention.*(Finnland)

Wieder haben wir die Sauna gemietet und sitzen drin. Hier ist sie wieder elektrisch betrieben. Der See ist wieder verdammt kalt und gern vermeiden wir ein ausgiebiges Bad. Als „Tauchbecken“ nach der Sauna ist es jedoch angenehm eine kleine Runde zu schwimmen obwohl die Finger und die Zehen langsam weiß werden vor Kälte …

Zum heutigen Abend machen wir uns gemeinsam eine Suppe, die über Feuer vor sich hin köchelt. Es ist eine leckere Gemüsesuppe. In gewohnter Manier schnippelt jeder etwas hinein und bald sind reichlich Zutaten beisammen, um diese ursprüngliche „Vorspeise“ als Hauptmenü des Abends zu nutzen.

Gemüsesuppe ist eine Suppe aus klein geschnittenem, bunt gemischtem Gemüse in einer meist klaren Brühe. Anders als ähnlich zusammengesetzte Eintöpfe ist sie von eher dünnflüssiger Konsistenz und die Gemüse bleiben bissfest. Fleisch enthält sie nicht oder nur in kleiner Menge.*

Etwas später am Abend machen wir noch einmal Stockbrot über dem Feuer. So klingt der Abend langsam aus.

Als Stockbrot (auch Knüppelbrot) wird eine Brotsorte bezeichnet, bei der der Teig, häufig ein Hefeteig, um einen Stock gewickelt und über der Glut eines offenen Feuers gebacken wird.*



Samstag, 25.07.2015, 9. Tag

Acht Uhr Ortszeit haben wir uns alle zum letzten gemeinsamen Frühstück zusammengefunden. Wir sitzen zwischen den Mobilen. Die Sonne scheint zwar nicht, doch es ist auch nicht kalt. Einige Mücken versuchen auch zu frühstücken, doch durch das hier gekaufte Schutzspray bekommen sie von uns nichts …

Wenig später stehen wir an der Wasserversorgung und verabschieden uns voneinander, denn für Andrea, Roy und Gina und für Silvia, Karsten, Jonas und Armin beginnt heute die Heimreise. Wir biegen auf die E75 nach links in Richtung Ivalo ab, während die beiden anderen Mobile nach rechts in Richtung Rovaniemi starten.

Lange bleiben wir jedoch nicht auf der Hauptstraße, sondern biegen in Raudanioki in den Wald ab.

Direkt an einem kleinen Straßenkaffee, vor dem eine riesige Dame (Martta) mit Schlitten steht, geht es rechts ab. Es ist eine ganz kleine Nebenstraße, die wir uns gestern Abend auf der Karte schon ausgesucht haben, denn wir möchten die Natur Finnlands genießen und nicht nur auf den Landstraßen reisen. Kaum sind wir abgebogen und ein paar hundert Meter gefahren halten wir an und gehen ein Stück.

finnischer Wald

Der Wald duftet wie ein Wald so duftet – nach Tannen und feuchtem Boden. Es ist ausgesprochen still. In der Ferne hört man einen Vogel trällern, gleich nebenan summt eine Biene. Mücken oder Moskitos fliegen nicht herum, ich denke das es ihnen bei 13°C auch zu kalt ist …
Wir fahren weiter und schnell stoppe ich wieder – was glänzt dort im Wald?
Dieses Schneemobil steht hier im Wald herum. Voll getankt und Einsatzbereit.

Als Schneemobil oder Motorschlitten auch Schneemotorrad wird ein Kraftfahrzeug bezeichnet, das auf nicht präparierten Schneepisten ein bis zwei Personen transportieren kann.*

Im Mobil geht es weiter durch diese verlassene Gegend. Doch – Moment – so verlassen ist es gar nicht! Immer wieder erscheint praktisch aus dem „Nichts“ ein Haus mit umliegenden Scheunen und Schuppen. Wir haben jedoch mehr Augen für die urigsten Ureinwohner dieser Breiten. Gern würden wir ein Rentier oder noch lieber einen Elch beobachten …

Oft kann man weit in den Wald hineinsehen und an den vielen Lichtungen die wir passieren sind wir besonders Aufmerksam. So „pirschen“ wir durch den Wald. Irgendwann wird die Straße erst schlechter, dann ändert sich der Belag in ein Schotter-Sand-Gemisch und es nieselt …

Meine Güte, jede zweite Wurzel könnte hier ein Rentier – jeder dritte umgefallene Baum ein Elch sein, der sich ein wenig ausruht und hingelegt hat …

Wieder anhalten und raus. Zu Fuß in den Wald und außer sehen auch noch hören und riechen … und merken … 
jetzt zum Beispiel merke ich, wie es beginnt zu regnen
Das passt ja wieder! Gerade bin ich einem Elch und mehreren Rentieren auf der Spur und nun regnet es! Also zurück zum Mobil und weiter aus dem Fenster geschaut 😉

So fahren wir noch ein bisschen durch den Wald und an einer kleinen Brücke ist es richtig idyllisch:

ein Krippis – Laden ???

Irgendwann biegen wir  ab und passen – weil wir von der puren Natur fasziniert sind – nicht richtig auf. Auf einmal stehen wir bei Vuojärvi wieder auf der E75 … dabei war geplant bei Vaalajärvi auf der „80“ zu landen … Plötzlich sehen wir diesen kleinen „Laden“ und halten an. Mal sehen, was uns hier erwartet! Vielleicht haben wir Glück und finden etwas Landestypisches oder vielleicht einen Laden mit einheimischen, regionalen Produkten?! 
Weit gefehlt … es ist ein Trödelmarkt. (Kirppis) … für uns war gar nichts dabei …

Na ja, jetzt geht es noch ein Stück auf der vielbefahrenen Europastraße 75, die für viele der Weg vom oder zum Nordkap ist (für uns Anno 2011 auch) bis nach Sodankylä. Immer noch regnet es in Strömen und die Wischer stehen nicht mehr still. So entscheiden wir uns in Sodankylä gleich noch einen Supermarkt zu besuchen. Wir brauchen lediglich ein wenig Brot, sehen uns aber um und finden natürlich noch ein paar Dinge, von denen wir noch gar nicht gewusst haben, das wir sie brauchen 😊

Die „Backwarenabteilung“ eines finnischen Lidl. Hier der Kauf von Piroggen.

Die Pirogge ist eine gefüllte Teigtasche aus Hefe-, Blätter- oder Nudelteig, die in der osteuropäischen und finnischen Küche weit verbreitet ist. Die Art der Herstellung, Füllungen und Bezeichnungen variieren von Region zu Region. Piroggen sind ein beliebter Bestandteil von Festmahlzeiten. Sie können als Vorspeise, Hauptgericht oder Nachtisch (zum Tee) gereicht werden.*

Das wussten wir, doch plötzlich schmeckten die Piroggen irgendwie komisch:

Eine ostfinnische Abwandlung ist die Karelische Pirogge (karjalanpiirakka), eine kleine Teigtasche aus hauchdünnem Roggenteig mit Gerstenbrei (Graupen) gefüllt – heute wird allerdings meistens ungesüßter Milchreis benutzt.*

Huch – das trifft meinen Geschmack leider gar nicht … für mich – totaler Fehlkauf!

Bei starkem Regen biegen wir nun auf die „80“ ein und folgen ihr bis Kittilä. Noch vor der Stadt liegt der nette Campingplatz

Kittilän Lomamökit Oy

Wir checken für 23,- € inkl. Strom ein und finden einen schönen Stellplatz an einem Erdwall. Dahinter liegt der Fluss, den können wir nicht sehen – tritt er hin und wieder über die Ufer??? Es regnet immer noch.

Wir werden uns nun den Ort ansehen. Auf den folgenden Bildern könnt ihr uns gern begleiten. Wir gehen am Samstag Nachmittag, regnerisch und 14°C einmal durch die Stadt. Eine richtige Gemütlichkeit will einfach nicht aufkommen. Der Finne liebt scheinbar das Praktische und Funktionelle und legt auf Schönheit oder gutes Aussehen offensichtlich weniger Wert.

Kittilä [ˈkitːilæ] ist eine Gemeinde in der finnischen Landschaft Lappland. Nahe von Kittilä befindet sich das Wintersportressort Levi, dessen höchste Erhebung 531 m hoch liegt. Im Nordwesten von Kittilä liegt der See Jerisjärvi.*

Beim Abendbrot reißt plötzlich die Wolkendecke auf und die Sonne kommt heraus! Leider ist das bessere Wetter auch wieder schnell vorbei und bei leichtem Nieselregen verbringen wir, erst die morgige Tagestour planend, später lesend und schreibend den Abend im Mobil. Mit Tee und Lakritz- Schokolade und ein bisschen lokalem Heimatradiosender, den wir über Internet empfangen haben wir es schon gemütlich …
Den Fernseher können wir nicht benutzen, wir haben keinen Satelliten-Empfang. Die Antenne senkt sich sehr tief und plötzlich stehen Bäume im Weg, die die letzte Empfangsmöglichkeit gänzlich verhindern.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

mit dem Reisemobil in Finnland
ca. 177 Kilometer, Fahrzeit ca. 5,5 Stunden

(langsam fahren, und Spazieren der gerade Strich entstand durch leeren Akku)


Hier geht es weiter in Finnland, wir kommen nach
Pallas-Yllästunturin kansallispuisto und Harriniva’s Camping


* Zitat Wikipedia