Elchpark Isaberg, Ullared, Trelleborg, Brandenburg

mit dem Reisemobil in Südschweden

25.07. 2013, Donnerstag, 22. Tag

Wir beginnen unsere Heimfahrt. Es ist bewölkt, regnet aber nicht.

Durch Schwedens Wälder auf den ewigen Landstraßen fahren wir Richtung Heimat.
Einen Zwischenstopp planen wir noch ein, bevor wir zum Fährhafen fahren. Es steht noch nicht fest wo wir landen werden. Doch an die Westküste Schwedens soll es heute noch gehen. Auf dem Weg dorthin werden wir bei dem „bekannten“ Einkaufszentrum Ullared vorbeisehen. Es gibt in Schweden einige von ihnen – diesen riesigen Einkaufstempeln.

Der Vormittag neigt sich dem Ende zu und plötzlich sehen wir sehen wir ihn – einen

Elch in Schweden

Ja, ja, ja – wir haben es selber erkannt – er ist nicht so richtig echt …
Weißt du, wir haben schon so viel Zeit in Schweden (überhaupt in Skandinavien) verbracht, haben so viele Kilometer unter den Rädern abgespult auf den nordischen Straßen, sind im Sommer und im Winter unterwegs gewesen, haben aufmerksam die weiten Wälder beobachtet und auch immer wieder in die Felder gesehen und in die Schonungen entlang der Straße gespäht. Einen frei lebenden Elch konnten wir noch nicht so richtig genießen oder länger ansehen.

Nun stehen wir am Elchpark Isaberg.
Auf dem Parkplatz ist schnell ein Platz gefunden und wir gehen zu den Elchen! 
Was es gekostet hat habe ich vergessen. Ist auch egal – es war gar nicht schlecht …

Auf dem Weg zu dem Elch-Gehege werden wir durch riesige Tafeln mehrsprachig informiert. Wir lesen mit Vorliebe den deutschen Text, denn wir verstehen weder den schwedischen noch den französischen … 😉

Irgendwann kommen wir an eine kleine Rampe, gehen hinauf und sehen sie:

Wir sehen uns fast eine halbe Stunde fasziniert die Elche an. Dabei gehen wir auch um das Gehege herum. Sie sind imposant diese riesigen Tiere (bis zu 480 kg) und es ist erstaunlich mit welcher Leichtigkeit sie sich bewegen. Liegen sie ganz ruhig im Unterholz und bewegen sie sich nicht, kann man sie ganz leicht übersehen. Selbst wenn man ganz dicht in der freien Wildbahn an ihnen auf der Landstraße vorbeifährt während sie im Unterholz liegen wird man sie wahrscheinlich nicht entdecken können.

Nun essen wir in der netten Gaststätte erst einmal zu Mittag. 
Elchfleisch war gar nicht auf der Karte … es schmeckte trotzdem sehr lecker ;o)

Nachdem wir weiterfahren, kommen wir bald nach

Ullared

Na – könnt ihr Kerstin entdecken? Man ist das voll hier! Einen Parkplatz finden ist schon ein Problem! Hier stehen Reisebusse mit Anhängern! Viele Norweger sind hierher unterwegs und erledigen ihre Großeinkäufe. Wir gehen gar nicht in diese Trubel hinein … 

Schnell verlassen wir diesen Ort an dem Stille und Ruhe zwei absolute Fremdwörter sind und fahren nun in Richtung Küste. Das Navi findet einen Stellplatz, den wir nun ansteuern. Dieser befindet sich vor dem Campingplatz

Hansagård Camping

Webseite, googlemaps

Wir stehen vor dem Campingplatz auf einer Wiese und freuen uns, denn …

… hier auf dem Platz ist es doch ganz schön voll …

Die Sanitärräume des Platzes können wir nutzen, wenn wir wollen. Wir wollen nicht.
Den Strand wollen dagegen gern nutzen und machen uns auf den Weg.

Natürlich ist es schnell gefunden und das Wasser im Kattegat ist einfach herrlich!

Das Kattegat, schwedisch Kattegatt (niederländisch: „Katzenloch“, dänische Aussprache [ˈkadəgad]) ist das 22.000 km² große und durchschnittlich rund 80 Meter tiefe, äußerst schwierig zu befahrende Meeresgebiet zwischen Jütland (Dänemark) und der schwedischen Westküste. Bei Skagen grenzt es an das Skagerrak. Das Kattegat wird entweder als ein Arm der Ostsee, ein Arm der Nordsee oder nach traditioneller skandinavischer Auffassung, als keines der beiden gesehen.*

Nach unserem Bad duschen wir lieber im Mobil und essen lecker zu Abend. Dann
machen wir noch einen kleinen Spaziergang, denn das Wetter ist tatsächlich herrlich!


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 265 Km, Fahrzeit etwa 4,1 Stunden


26.07. 2013, Donnerstag, 23. Tag

Wir stehen heut schon früh auf, schnappen uns die Badesachen und machen uns auf den Weg. Ganz allein sind wir unterwegs.

Es ist 7³° Uhr als wir den Stellplatz verlassen und schon bald stehen wir vor einem ICA.

Inköpscentralernas Aktiebolag (kurz ICA) ist eine schwedische Unternehmensgruppe mit Sitz in Solna, die unter anderem im Lebensmitteleinzelhandel tätig ist.*

Wir decken uns hier mit einigen Frühstücksdingen ein. Nun halten wir bei unserer weiteren Fahrt die Augen offen, denn wir haben vor irgendwo am Strand zu frühstücken. Das klappt auch ganz gut. Einen freien Parkplatz in Strandnähe kann man so früh am Morgen schnell finden.

… leider ist hier gar kein richtiger Strand. Außerdem versperrt ein Zaun den Weg zum Wasser. Wo sind wir denn nun gelandet? Naja – der Seeblick ist ja noch gewährleistet und so schmeckt das Frühstück!

So schön es auch ist – wir müssen weiter. Bald kommen wir in Trelleborg an.

Irgendwann läuft die Fähre ein. Wir werden mit „Stena-Line“ nach Deutschland fahren. In Schlangenlinie geht es auf das Schiff und nach dem Auslaufen sehen wir noch einmal nach Schweden.

Heute ist ein heißer Tag! Die Fähre ist voll. Wir bleiben auf dem Außendeck. Durch den Seewind merkt man die Hitze gar nicht so sehr.

Nach 4,5 Stunden kommen wir (weich gekocht) in Sassnitz an. Der Kreidefelsen zeigt das Ende der Fährreise an.

Wir verlassen die Fähre. Das ist mit etwas Wartezeit verbunden, doch es ist alles normal und läuft wie immer. Als wir Rügen auf der  B 96 verlassen, sehen wir ein Schild eines Fischrestaurants. Hier können wir zu Abend essen und dann die Fahrt nach Hause antreten.

Die Bundesstraße 96 (Abkürzung: B 96) ist eine Bundesstraße in Deutschland. Sie führt von Zittau im östlichen Teil der Oberlausitz bis nach Sassnitz auf Rügen.*

Nach dem Essen geht es auf die letzten Kilometer unseres Urlaubs. 
Nun fahren wir nach Brandenburg an der Havel – nach Hause.


Unsere 1. heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 213 Km, Fahrzeit etwa 3 Stunden

Unsere 2. heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 420 Km, Fahrzeit etwa 5 Stunden

FAZIT:

Eine kleine Statistik:
– 4586 Km
– 77 Stunden und 19 Minuten Fahrzeit
– Ø Km/h: 59
– Ø Verbrauch: 11,6 ltr/100Km

Norwegen und Schweden gefallen uns sehr. Trotz des Wetters, das nicht immer so ganz einem Sommerurlaub entsprach hatten wir viel Freude und Spaß in unserem Sommerurlaub. Nicht nur die Landschaft dieser nordischen Länder haben es uns angetan – nein – es ist auch die Lebensart der Menschen hier. Während der gesamten Zeit haben wir uns in diesen Ländern wohl und willkommen gefühlt

Hier im Norden gibt es noch so viel zu sehen – wir kommen bald wieder einmal vorbei!


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