die Nichtreiseseite

… leider gibt es diese Seite – es geht ums Nichtreisen

Brandenburg an der Havel

Auf Grund der Reisebeschränkungen durch das Covid 19 Virus kann ich auch keine Reiseberichte schreiben, doch auch die (Nichtreise-)Zeit wird nun anders genutzt.
Auf dieser Seite zeige ich dir mal ein paar Dinge, die Anstelle von Reisen so gehen.

Die COVID-19-Pandemie auch Corona(virus)-Pandemie oder Corona(virus)-Krise) ist der weltweite Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 („Corona“). Am 31. Dezember 2019 wurde der Ausbruch einer neuen Lungenentzündung mit noch unbekannter Ursache in Wuhan in China bestätigt. Am 11. Februar 2020 schlug die WHO den Namen COVID-19 für die Krankheit vor. Im Januar 2020 entwickelte sich die Krankheit zur Epidemie in China und am 11. März 2020 erklärte die WHO die bisherige Epidemie offiziell zu einer weltweiten Pandemie. Verursacht wird die Erkrankung durch eine Infektion mit dem bis dahin unbekannten Coronavirus SARS-CoV-2. In zahlreichen Ländern der Welt gibt es im Verlauf der Pandemie massive Einschnitte in das öffentliche Leben und in das Privatleben vieler Bürger.*

Schon zu Ostern im Frühjahr 2020 wird von unserer Regierung ein „lockdown“ verhängt.
(zu Deutsch: Ausgangssperre) In der Firma wurde Kurzarbeit angemeldet und 3 Monate verbringe ich nun zu Hause. Kerstin geht weiter arbeiten.

… mit dem Schlauchboot unterwegs …

Das Wetter ist aber schon richtig herrlich und so kann ich das Schlauchboot startklar machen und starten.

Auf den Gewässern hier um Brandenburg bin ich ziemlich allein, denn da keine Vereine öffnen dürfen, werden auch keine Boote ins Wasser gelassen. Ich habe es nicht weit zum Silokanal und kann das Boot hier gut einsetzen.

Diese Ansicht – so ganz ohne andere Wasserfahrzeuge – ist wirklich selten. Ich fahre ein wenig durch die Kanäle und Wasserstraßen der Stadt.

Über die Havel verlasse ich die Stadt und komme zum Breitlings- und Quenzsee.

So bin ich fast täglich unterwegs, hin und wieder finde ich eine offene Eisdiele, sonst lasse ich es mir auf dem Wasser gut gehen. Es ist selbst mit diesem kleinen „Gummiboot“ super entspannend auf dem Wasser.

Sommer und Herbst

Irgendwelche Infizierten-Zahlen steigen und sinken scheinbar willkürlich. Im Sommer nutzen wir die allgemeine Öffnung, um unterwegs zu sein. Wir reisen in den Sommerferien wieder und besuchen Amsterdam und fahren an den Gardasee. Bis zum Oktober nutzen wir das Mobil öfter und fast normal. Statt im Oktober nach Sri Lanka zu reisen (wie gebucht), wird diese Reise abgesagt und wir machen mit dem Mobil eine wunderschöne Tour an die Mosel und nach Würzburg. Dann, Ende Oktober werden die Menschen wieder eingesperrt.

Silvester 2020

Zu ersten Mal nach 13 Jahren sind wir zu Silvester zu Hause. Das ist ein komisches Gefühl. Im Kreise der Familie sitzen wir zusammen und speisen den halben Abend – es gibt Raclette. Du kennst es – dabei kann man lange essen, was einem schmeckt, sich unterhalten, trinken und sich einfach wohl fühlen …

Das oder die Raclette (walliserdeutsch ds (sächlich) Ragglett, französisch la (weiblich) raclette) ist sowohl der Name eines beliebten Kuhmilchkäses als auch der Name eines bekannten warmen Gerichts, das wie das Käsefondue durch langsames Schmelzen von Käse entsteht.*

Es gibt Tischgeräte, um vorgeschnittene Scheiben von Raclettekäse zu schmelzen. Dazu ist in einem runden, viereckigen oder ovalen Gestell oben eine waagrechte Heizspirale montiert. Darunter können mehrere kleine Pfännchen eingeschoben und individuell mit Käse belegt werden. Oberhalb der Heizspirale befindet sich meist eine Abdeckung aus Stein oder Metall, um vor direkter Berührung der heissen Spirale zu schützen und die Wärme im Gerät zu halten. Da die Abdeckung ebenfalls heiss wird, besitzen die Blechhauben oft Vertiefungen, die es erlauben, vornehmlich Fleisch oder Spiegeleier zu braten oder die Pfännchen vorzuheizen. Teilweise können auf dieser oft mit Teflon beschichteten Abdeckung auch Crêpes zubereitet werden. Die Pfännchen werden auch dazu benutzt, Gemüse und andere Beilagen mit dem Käse zu gratinieren. Viele Racletteöfen haben heutzutage einen elektrisch beheizten Stein. Dieser soll absolut geschmacksneutral und wesentlich leichter zu reinigen sein, überdies könne Grillgut ohne Öl gebraten werden, ohne dass es anbrennt.*

Gegen 0°° Uhr machen wir natürlich ein Feuerwerk, um die bösen Geister zu vertreiben … (es war übrigens wegen Corona verboten Feuerwerk zu verkaufen … 🤪)

Schnee im Februar

Eine Schneefront kommt nach Brandenburg. … und sie bringt ordentlich Schnee! In einer Nacht fallen bis zu 15 cm Neuschnee.

Natürlich machen wir einen Winterspaziergang durch unsere Heimat! Es ist wirklich faszinierend seine Heimatstadt im Schnee versunken zu sehen. 2012 hatten wir hier zum letzten Mal richtig Schnee liegen …

… und in dieser weißen Pracht kann man schon die Langlaufski nutzen. Ich fahre zum ersten Mal in meinem Leben mit Ski am Kanal entlang.

Hoffentlich können wir bald wieder los – Ostern steht vor der Tür!


Skifahren in Oberhof

Es ist der 19.03.2021 und erneut gibt es hohe Inzidenzzahlen und ein Gerücht macht sich breit – erneuter Lockdown / erneutes Wegsperren. Ich nutze die Gelegenheit, die eine Wetternachricht bringt: starker Schneefall im Süden und Dauerfrost …
Das Bild einer Webcam von Oberhof schafft schnell Klarheit!

Das ist vielleicht spannend … und verlockend … und nach Recherche auch möglich!!!
Ich fahre dorthin!

Natürlich verbietet Thüringen das Betreiben der Tourismusbranche. Es sind keine Stellplätze offen, keine Toiletten, keine Hotels, Gaststätten oder Lifte, aber – vielen Dank!!! – die Loipen sind gespurt! Das reicht mir und am Samstag morgen geht es los:

Kerstin hat einen anderen Termin und diese Ungewissheit, geschlossene Toiletten usw. begründen ihre Absicht zu Hause zu bleiben. Ich packe mir etwas zu Essen ein, schnappe mir Getränke und starte nach Oberhof.

Die Fahrt ist entspannend, die Autobahnen sind noch nicht so voll. Erst kurz vor Oberhof liegt Schnee am Straßenrand, bis dahin ist es schönes, sonniges Aprilwetter.

Parkplatz gefunden und Schuhwechsel

Ich freue mich über diese Schneepracht. Schnell stehe ich auf den Skiern und starte zum Rennsteig in den Thüringer Wald. Auf den Loipen geht es nun zum Grenzadler.

Wie schön! Im Wald ist es ruhig, der Schnee knirscht unter den Skiern und den Stöcken, es ist bei -5°C frisch, aber nicht kalt – es ist Windstill und faszinierend schön! Es lässt sich so wunderbar durchatmen und endlich kann ich ich frei fühlen – ohne Beschränkungen.

Anfangs steil bergan, geht es nun ca. 1,3 Km durch den Wald. Der Parkplatz am Grenzadler ist voll, doch in der Weitläufigkeit des Waldes verläuft sich alles. Oft bin ich ganz allein.

Unterwegs bleibe ich an einer der vielen Wegweiser stehen und entschließe mich für das heutige Ziel:

der Aussichtspunkt Hohe Möst

Es sind noch ein paar Kilometer durch den Schnee, dann erreiche ich das Ziel.

Hier endet die Loipe und es geht bald zurück, doch erst einmal kann ich die Aussicht über den Thüringer Wald genießen. Es liegt nicht überall viel Schnee, manchmal sind nicht einmal die Bäume eingeschneit.

Nach ca. 3,5 h und 12 Km Skifahrt erreiche ich wieder den Parkplatz.

Während ich mich umziehe, gibt es mitgebrachten Salat und ein belegtes Brötchen. Dann beginnt die Heimfahrt.

Die Fahrt nach Hause ist unspektakulär, fast noch heißer Tee aus der Thermoskanne schmeckt und noch einmal geht mir dieser wunderschöne Tag durch den Kopf!
Alles richtig gemacht!!!



* Wikipedia

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