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Norge, Schweden, Dänemark, Heimat


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… mit dem Wohnmobil von Norwegen nach Hause


Dienstag, 02.08.2022, 24. Tag

In dieser Nacht hat es nicht mehr geregnet und wir sind recht früh wach. Wir können pünktlich starten und sind auf der 63 allein unterwegs. Die Serpentinen fordern alles von unserem zuverlässigen Benz. Als wir den größten Teil der Strecke hinter uns haben, zeigt die Momentanverbrauchsanzeige welche Arbeit der Motor gerade geleistet hat, während es steil bergan geht.


Wir sehen noch einmal – nicht ohne Wehmut – zurück auf den Fjord.
Es war wieder eine schöne Zeit hier!


Jetzt sind wir unterwegs zu neuen Zielen und auf etwas über 1000 m Höhe sind schon bald die ersten Schneebretter zu sehen. Heute ist der 2. August und ich finde es schon spannend hier mal den Schnee zu nutzen, um ein kleines Kneipperlebnis zu haben. Also halten wir hier und los gehts 😊


Barfuß geht es in den Schnee und die Füße kribbeln wie verrückt als ich diese Schneebrett wieder verlasse.


Nun sind wir etwas über 1000m über dem Meeresspiegel, die Temperatur ist von 10°C heute morgen am Ford auf 4,5°C gesunken und ein frischer Wind weht. Aber es ist trotz des Wetters einfach wunderschön! Absolute Ruhe, reine Luft und das Auge kann sich gar nicht sattsehen!

Für das folgende Video schwanke ich noch zwischen 2 Titel.
„Der Verrückte“ oder „Lebensfreude pur“


Die Fahrt geht weiter, an der nächsten Tankstelle füllen wir unsere Treibstoffvorräte auf.


Jetzt aber los, denn wir haben schon Hunger und erreichen bald den

Bäcker in Lom, Bakery in Lom

Diese Bäcker direkt vor der Brücke im Ort an der „15“ ist vielen bekannt! Schon bei der Herfahrt hätten wir sicherlich eine halbe Stunde anstehen müssen, um irgendwelche Backwaren zu erwerben. Heute sind wir recht früh hier – 9°° Uhr wird geöffnet – und können ohne große Probleme hier gleich im Laden frühstücken. Natürlich haben wir das geplant 😎


Gern nehmen wir uns noch etwas Kuchen und frisches Brot mit. Als es weitergeht, kommen wir bald auf die E6. Nun geht durch die schönen Landschaften, Tunnel, Brücken bis zu unserem heutigen Tagesziel.


Immer häufiger fällt uns auch auf, dass immer mehr Mautstationen auftauchen.
Die südliche E6 in Norwegen ist scheinbar gespickt damit …

Lillehammer

Lillehammer (Klein Hamar) ist eine Stadt in Norwegen. Sie liegt rund 180 Kilometer nördlich von Oslo, am Nordufer des Mjøsa-Sees im Gebirgstal Gudbrandsdalen. Sie wurde durch die Ausrichtung der XVII. Olympischen Winterspiele 1994 weltweit bekannt.*

Wir fahren in Lillehammer ein und das Navi führt uns zielsicher zum Stellplatz an den beiden Schanzen. 

Campervan Parking Space

Webseite, googlemaps, meine Rezession


Es ist schade, dass das Wetter heute regnerisch ist. Wir haben uns ja in Lillehammer mit ein paar sehr guten Bekannten verabredet. Es sind die Weimänner.
(Wir haben vor zehn Jahren gemeinsam unsere Fahrzeuge beim Händler abgeholt)

Da wir als erstes das gemeinsame Ziel erreichen und nicht abzusehen ist wann sie ankommen, sehen wir uns die beiden Schanzen schon einmal an. Am Fuß schnappe ich mir ein paar Bretter und imitiere den Sprung – das klappt schon gut 😎


Wir verzichten auf den Fußmarsch nach oben und nutzen gern die Seilbahn.


Als wir oben ankommen sind wir überwältigt. Die Aussicht ist fantastisch!
… wieder bewahrheitet sich eine alte Weisheit:
„von oben hat man einen besseren Ausblick als von unten“ 😄


Wir stehen jetzt oberhalb der großen Schanze und gehen langsam hinunter. Immer noch trainieren junge Skispringer. Die Schanzen sind offen, Besucher können eintreten und so können wir den Springern zusehen.


Sieht man den Springern zu, erkennt man schnell das eine gehörige Portion Mut dazugehört hier hinunter zu fahren. Im Video etwas tiefer kannst du sie dir ansehen.

Wir verlassen die Schanze und gehen weiter hinab. Den Schanzentisch passieren wir, dann die Landezone und stehen letztendlich am Auslauf der Springer, nicht weit entfernt vom Stellplatz.


Während wir etwas später Kaffeetrinken kommen die Weimänner. Wir haben uns hier verabredet und dieses Treffen klappt.

Nach der Begrüßung und noch einem Kaffee und ein bisschen Erlebnis- und Erfahrungsaustausch gehen wir gemeinsam zu Fuß nach Lillehammer.


Nach etwa 15 Minuten Fußmarsch erreichen wir die Einkaufsstraße, in der leider die ersten Geschäfte schon schließen und die noch offenen Läden Vorbereitungen zum schließen treffen. Es ist 18:00 Uhr, ein leichter Dauerregen hat eingesetzt und die Temperatur liegt bei 16 °C.

ein gemeinsamer Abend

Den Abend verbringen wir natürlich gemeinsam unter der Markise zwischen den beiden Kastenwagen sitzend.


Hier kann ich endlich in Ruhe mit den beiden Lebenskünstlern Clara und Moritz unterhalten.
Das Leben für das sie sich entschieden haben, wo sie sich in Zukunft sehen usw. – das war eine sehr interessante Unterhaltung und ein toller Abend!
… ihr aufschlussreicher Youtube-Kanal: Meerweg

Auch dieser langee Abend neigt sich irgendwann zum Ende und wir schlafen gut ein.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 265 Kilometer, Fahrzeit ca. 3,5 Stunden


Mittwoch, 03.08.2022, 25. Tag

Zack – da sind wir wieder wach. Früh, wie die Mauer! Meine Güte, sind wir denn so ausgeruht oder was? Länger schlafen ist einfach nicht drin.


Glücklicherweise scheint gerade die Sonne und der Hoch Nebel verzieht sich etwas. Das ist eine günstige Gelegenheit hier an den Schanzen die Drohne zu starten.

Nach dem Flug der Drohne verlassen wir die Stellfläche, die ich nur ungerne Stellplatz nennen will, denn es gibt außer einem geschottertem Platz nichts. 
Für die Weimänner beginnt der Urlaub gerade – wir lassen sie, wie gestern abgesprochen, ausschlafen und fahren ab. 😉


Kaum auf der E6 angekommen, verlassen wir Sie noch einmal um zu tanken. An der Europa Straße liegen die Dieselpreise bei 25,62 NOK, ca. 6 km Entfernt können wir deutlich günstiger Treibstoff bekommen.


Wir verlassen etwas später – auf Empfehlung unseres Navis – die E6 und sind auf der Landstraße 22 unterwegs. So umfahren wir weiträumig die Hauptstadt Norwegens, Oslo, und entgehen wahrscheinlich auch ganz nebenbei einigen Mautzahlungen.

150.000 Kilometer mit dem Wiesemobil

Heute ist ein wichtiger Tag im Leben unseres Reisemobil. Eine magische Grenze wird überschritten, der Tacho springt auf 150.000 km … mitten im Ort, in Skjønhaug. 


150.000 km ohne ernsthafte Mängel, niemals ließ er uns stehen, alles was dieser Benz bisher verlangte waren Wartungen. … und seit 1500 km erinnert er mich daran dass die Bremsbeläge erneuert werden müssen. Gerne mein Lieber! Sehr gerne – die bekommst du!


Gerade beginnt es wieder zu regnen, die Scheibenwischer erledigen zuverlässig ihren Dienst und wir verlassen die Landstraße 22.


Auf der A6 überqueren wir die Grenze nach Schweden Und Steuern direkt an die Nordsee zum

Bofors Camping

Webseite, googlemaps

Wir fahren bis zur Rezeption und würden gerne zwei Nächte auf diesem Campingplatz stehen bleiben, benötigen aber keinen Strom. So sagen wir es auch dem netten Rezeptionisten.


Leider sind die Plätze, die er uns zeigt, weit vom Wasser entfernt. Erst später werde ich verstehen, dass die Plätze vorne am Wasser – die noch frei sind – nur mit Strom zu buchen sind. Ok – ein kleiner Fehler – das nächste Mal denke ich daran. 🤔

Als wir gerade auf dem uns zugewiesenen Stellplatz stehen und auch schon die Stühle herausgeholt haben, wird es windig und schon bald fallen dicke Tropfen …

Natürlich bleiben wir erst einmal Mobil. Später, als das Wetter sich bessert drehen wir eine kleine Runde über den Campingplatz. Hier stehen hauptsächlich Dauercamper.


Der Platz ist schön ruhig, hier können wir gut schlafen.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 330 Kilometer, Fahrzeit ca. 5 Stunden


Donnerstag, 04.08.2022, 26. Tag

Ausgeschlafen! 😊
Sind wir etwa wach geworden, weil die Sonne durchs Dachfenster scheint? Heute ist richtig schönes Wetter! Kerstin zaubert ein Frühstück, während ich die „Terrasse“ vorbereite. 


Heute haben wir einen Entspannungstag geplant und bleiben also nach dem Frühstück erst einmal ganz ruhig sitzen. So lesen, unterhalten und entspannen wir uns und im Moment können wir auch die Sonne genießen! Nach und nach ziehen jedoch Wolken auf und die Wetter App orakelt Regen am späten Nachmittag …

Na dann machen wir jetzt immer am Wasser entlang einen schönen

Spaziergang


Wir brauchen nicht lange, bis wir hier auf den Scheren am Ufer stehen. Es ist wunderbar ruhig und die ganze Umgebung wirkt so entspannend auf uns, das glaubt man gar nicht! Gestern hat der Wind während des Regens scheinbar viele Feuerquallen ans Ufer gespült. Sieh mal, sie liegen überall herum.


Hinter einer großen Wiese beginnt die Nordsee und im Vordergrund ist eine kleine Insel. Na – die interessiert mich doch! Die muss ich mir mal ansehen.


Ein Austernfischer fühlt sich scheinbar gestört und fliegt mit viel Gezeter mit gehörigen Abstand immer um mich herum. Ich bin mittlerweile auf der Insel angekommen und entdecke, das hier ist wohl sein Esszimmer. So viele aufgebrochen Austern …


Als Kerstin auch auf die Insel kommt, setzt das Gezeter sofort wieder ein.
… natürlich das vom Austernfischer 😄 …


Als wir die Insel verlassen ist er wieder beruhigt, wir gehen noch ein Stück weiter am Wasser entlang und sehen uns die vielen kleinen Inseln, die hier vor der Küste sind an. So richtig erstaunt sind wir über die absolute Stille hier! Wir setzen uns ans Wasser und entspannen einfach.

Irgendwann gehts zum Mobil zurück, denn langsam ist

Kaffeezeit

Nach dem Kaffee würde ich gern SUP fahren und baden, doch als wir den Strand erreichen vergeht mir dazu die Lust. Feuerquallen noch und nöcher!

Die Gelbe Haarqualle (Cyanea capillata) ist eine Art in der Ordnung der Fahnenquallen (Semaeostomeae). Sie ist auch unter dem Namen Gelbe Nesselqualle bekannt und wird von Küstenbewohnern meist umgangssprachlich als „Feuerqualle“ bezeichnet. Weitere Bezeichnungen sind LöwenmähnenqualleArktische Löwenmähne und Große Löwenmähne. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich manche beim Anblick der gelben Nesseln an eine Löwenmähne erinnert fühlen.
Das Berühren der feinen Tentakel der Gelben Haarqualle löst die Nesselzellen aus, die die Haut mit dem Nesselschlauch durchdringen und ein Gift in das Opfer injizieren. Es kommt zu allergischen Reaktionen der Haut, sie ist gerötet, angeschwollen und brennt. Die Verletzung wird medizinisch wie eine Verbrennung behandelt.*


Als wir wieder am Mobil sind, Kerstin liest und ich schreibe etwas für diesen Bericht, da ziehen sehr schnell dunkle Wolken auf. Ich schaffe es gerade so die Stühle wegzuräumen, da prasselt ein wahrlicher Superschauer auf uns nieder. In wenigen Minuten steht der Platz unter Wasser …


Kurz nachdem der Regen aufhört, kommt sogar die Sonne heraus und ich entschließe mich noch einmal zu Wasser zu gehen und die Drohne über diese kleinen Schären fliegen zu lassen.

Zum Abendbrot gibt es heute noch einmal die „Lachsburger“. Sie sind heute auf Toastbrot mit Edamame und Paprika belegt. Da wir uns noch in der Testphase befinden, wird alles ausprobiert 😉

Jede Variation hat etwas, es schmeckt im Grunde immer gut. Feine Nuancen fallen nicht so ins Gewicht …

Eine Zeit können wir noch vor dem Mobil verbringen und ziehen uns dann bald zurück, denn zum sitzen hier draußen ist es einfach zu kalt heute Abend.



Freitag, 05.08.2022, 27. Tag

Irgendwann in der Nacht schließt sich mit nervigem Motor das Dachfenster – es regnet.

Als wir ausgeschlafen haben machen wir ganz in Ruhe Frühstück, denn heute haben wir nur 150 km bis zu unserem Ziel:

Göteborg

Göteborg ist nach Stockholm und vor Malmö die zweitgrößte Stadt Schwedens; denselben Rang nimmt auch die Storgöteborg („Groß-Göteborg“) genannte, 13 Gemeinden umfassende Metropolregion mit 993.453 Einwohnern ein. Die Stadt gliedert sich in zehn Stadtbezirke.*

Die Fähre Göteborg – Frederikshavn werden wir heute nehmen und die Tour dorthin wird gespickt sein mit Einkaufsmöglichkeiten, die an der E6 wie aufgereiht zu finden sind. Ihr kennt sie – mit Tante Emma haben sie wirklich nichts mehr zu tun …

Na – dann starten wir mal.


Huch – wir sind gar nicht lange unterwegs, da taucht auf der rechten Seite der Straße einer dieser Einkaufs-Tempel auf. Es ist der erste heute …


Anstelle des Reisemobils steuere ich jetzt den Einkaufswagen durch die verschlungenen, nicht enden wollenden Gänge des gut mit Waren bestücktem, hell beleuchteten und dennoch leeren Tempel der Konsumgelüste. Immer wieder werden mir scharfe Kurven und sogar komplette Richtungswechsel durch Zurufe wie „… komm mal her“, „… wo bist du denn schon?“ oder „… kannst du mal bei mir bleiben!?“ erzwungen. Ich beuge mich dieser höheren Gewalt und freue mich insgeheim auf die Kassen – sie erinnern zwar an eine Mautstelle auf dem Einkaufswagen-Highway – verkörpern aber das Ende dieses Einkaufsmarathons 😄

Nach dem Verpacken des neu errungenen Besitzes setzen wir unsere Fahrt fort. Kerstins geschärfter Blick ist jedoch jeder Zeit bereit den nächsten Wallfahrtsort der Konsumjünger zu erspähen 😳

Soforterfolg beim Einkauf

Die nächsten Einkäufe, bei denen wir zu beobachten sind, dienen unter anderem auch der direkten Eigenversorgung der Einkaufswagenlenker …

Ein Einkaufswagen ist ein meist aus einem Drahtkorb mit vier selbstlenkenden Castor-Rädern bestehender Schubwagen, der zum Transport der Waren des Kunden in Supermärkten genutzt wird. Manchmal ist er mit einem Kleinkindersitz oder einer Babyschale ausgestattet. Der Einkaufswagen wurde entwickelt, um dem Kunden Einsammlung und Transport der Waren im Markt zu erleichtern. Er ist somit als Weiterentwicklung des Einkaufskorbes zu betrachten.*


Jetzt gibt es zum Mittag eines dieser bekannt-berüchtigten und dennoch beliebten ICA Hähnchen vom Grill, die warm gehalten auf einen Käufer warten
und am nächsten Laden sogar noch Kaffee und Kuchen 👍🏻


Unsere Einkaufstour endet abrupt, als wir Göteborg erreichen und in die Stadt fahren. Das Navi leitet uns an das eingegebene Ziel, das Fährterminal der Stena Line.


Es ist jetzt 16:30 Uhr und wir entschließen uns für einen Besuch beim Hard Rock Café. Das Mobil bleibt hier stehen, wir gehen zu Fuß in die Stadt. Es wird eine Stunde vergehen bis wir das Ziel erreichen verkündet das rechthaberische Navi. Es gibt eine Menge zu sehen und wir müssen ein straffes Tempo halten …


Wir erreichen das Göteborger Hard Rock Cafe nach 55 Minuten und gehen hinein. Gern würden wir auch hier wieder etwas essen, doch dafür reicht unser Zeitfenster nicht mehr aus.

Kurz umsehen geht natürlich und sogar im Shop werden wir fündig, danach treten wir den Rückmarsch an …


Es ist 18:30 Uhr, als wir zum Fähranleger zurückkehren. Dann stehen wir in der Schlange und langsam geht es voran. Nach einer halben Stunde passieren wir den CheckIn, der völlig problemlos ist und zack stehen wir schon in der nächsten Schlange 😉


… „unsere“ Fähre legt gerade an und wird entladen.

Stena Jutlandica

Wieder einmal stehen wir in der Reihe, die bis zum Schluss vor dem Schiff stehen bleiben darf. Das garantiert schlechtere Plätze und – natürlich – wer zuletzt kommt, ist auch bei der Ausfahrt hinten …
Naja, nun ist es egal, hinten müssen ja auch welche stehen 😎
Sehr pünktlich 20°° Uhr legen wir ab.


… nach 25 min verlassen wir Göteborg und fahren durch diese markante Brücke.
Erst vor kurzem haben wir sie durchfahren. … findest du im Reisebericht Silvester 2022


Älvsborgsbron ist eine Hängebrücke, die in der Hafeneinfahrt von Göteborg den Göta älv überquert. Sie ist 933 m lang und hat eine Spannweite von 418 m und eine Durchfahrtshöhe von 45 m. Die sechs Fahrspuren hängen an zwei 107 m hohen Pylonen.*

Nun geht es durchs Kattegat. Das Wetter sieht herrlich aus, doch ein sehr kalter Wind ist der Grund, weshalb das Oberdeck leer bleibt. Wir sitzen mittlerweile in der Gaststätte und können durch die vorderen Scheiben in Fahrtrichtung sehen.

Leider gibt es ausgerechnet auf diesem Schiff der Stena Line Flotte kein Abendbrot 🤨
Hier an Bord zu essen war unser Plan … nun sitzen wir hier mit einem kleinen Imbiss. Es schmeckt und macht sogar satt, doch ich hatte mir etwas anderes zum Essen erhofft – vor allem mehr.


Der Boardshop öffnet und nacheinander sehen uns hier mal um. Einer bleibt wegen der knappen Plätze und wegen unserem Zeug jeweils zurück.
Hin und wieder kann man hier ein gutes Angebot finden … und die Fahrt muss ja auch noch überbrückt werden.


Da erscheint, hell und leuchtend, Dänemark.

Gegen Mitternacht verlassen wir die Fähre und steuern auf den Stellplatz zu, den wir uns ausgesucht haben, finden ihn, stellen uns hin, zahlen am Automaten und schlafen schnell ein.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 160 Kilometer, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden
ca. 100 Kilometer, Fährzeit ca. 4 Stunden


Freitag, 06.08.2022, 28. Tag

Wohnmobilstellplatz, 🇩🇰 Camper parkering

googlemaps, Webseite, meine Bewertung

Eine ruhige Nacht ist vergangen und nun gibt es einen Kaffee mit Blick auf das Kattegat. Die paar Minuten in der Sonne genießen wir, denn heute erwartet uns im Grunde ein Arbeitstag.


Vor uns liegen 800 Km Autobahn, denn heute fahren wir nach Hause.


Es ist noch früh am Tag – 7:30 Uhr – und wir kommen gut voran. Die Straßen sind leer und lediglich ein kurzer Tankstopp an einer dänischen Tankstelle bremst uns aus.


Erstaunt kommen wir an die dänisch-deutsche Grenze. Die Autobahn haben wir verlassen um auf der Landstraße nördlich in Flensburg einzufahren, um auch hier wieder zu tanken.
Hier hat sich ein Stau gebildet, der sich über Kilometer hinzieht.


Gut, das wir nicht in die andere Richtung müssen … vielleicht noch mit einem Fährtermin …
Die Tankstelle erreichen wir bald, tanken und weiter geht die Reise 😎


Statt Frühstück haben wir Kuchen, Schokoriegel und andere Kleinigkeiten gegessen. Kaffee und andere Getränke haben wir natürlich an Bord. Gegen 14°° Uhr, als wir einen Stau umfahren, entscheiden wir uns bei McDonalds zu essen. Ein Fehler. Hier in Schleswig, Schleidörfer Str., bekräftigt sich unsere Entscheidung diese Kette nicht mehr zu besuchen.


Zäh-fließend geht es dann auf der A7 weiter. Du kennst die Bilder voller Autobahnen – ich habe keine mehr gemacht 😉. Es zog uns einfach nach Hause. Nach 4 Wochen wunderschönen Urlaub erreichen wir unseren Heimathafen in Brandenburg an der Havel.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 800 Kilometer, Fahrzeit ca. 10 Stunden

FAZIT:

So lange waren wir noch nie unterwegs. Was haben wir alles sehen können! Skandinavien hat uns mit der ersten Reise dorthin sofort komplett in seinen Bann gezogen und bis heute kommen wir noch nicht wieder von diesen vielen Eindrücken los. Je weiter es in den Norden geht, desto ruhiger und entspannter wird es. Die Landschaft im Norden ist bei jedem Wetter umwerfend. Im Regen wird es mystisch und bei Sonnenschein sommerlich herrlich.
Ob Fjorde oder Seen, Schneefelder in den Bergen oder auch regionale Speisen:
Skandinavien fasziniert!

Wir haben viele Kilometer zurückgelegt, das ist für uns auch eine Art Entspannung. Der Weg ist nun einmal auch das Ziel. Unterwegs gibt es immer viel zu sehen. Immer wieder hast du gelesen, das es regnet oder am Abend frisch ist – na klar, das ist aber normal für den Norden. Die Treibstoff- und Verpflegungskosten sind enorm, doch wer weiß, was im nächsten Jahr passiert …

Es gibt so viele schöne Brennpunkte im Norden Europas – auf diesen Seiten findest du schon eine ganze Menge von ihnen, bei Fragen schreibe mich gern an 📨

Sehr gern werden wir wieder Skandinavien besuchen, die netten Menschen dort erleben und die oft naturbelassene Landschaft genießen. Sicher schreibe ich dann wieder darüber. 😎

Bis dahin ihr Lieben – bleibt gesund und vergesst nicht zu reisen!!


GANZ NEU HIER – die Kaffeekasse

Bis zum Ende hast du nun gelesen – dann hat dir dieser Reisebericht bestimmt gefallen!
Habe ich dich mit einem meiner Berichte unterhalten,
möchtest du die ein oder andere Strecke nachreisen,
oder dir haben die Reiseberichte bei einer Reise geholfen,
… vielleicht möchtest dich erkenntlich zeigen – dafür habe ich etwas eingerichtet:
die ☕️ Kaffeekasse.


Die Fotos und Videos dieses Reiseberichtes entstanden mit dem iPhone 13 Pro MAX, Dachkameraaufnahmen machte eine Sony ActionCam AS200 und die Drohnen Videos erledigt eine Parrot Bebob 2

* Wikipedia

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