der Main, Würzburg, kalte Quelle

Wir fahren von der Mosel an den Main, bleiben jedoch in Weinanbaugebieten, lernen Würzburg ein bisschen kennen und treffen uns hier mit Freunden.


Dienstag, 20. Okt 2020

Wieder können wir gut schlafen und bleiben ganz entspannt, denn heute ist ein Reisetag mit wenigen Kilometern. Heute geht es von der Mosel an den Main. Doch erst einmal Frühstücken wir im Mobil, denn es ist mit 5°C recht frisch in der Nacht.

Dann tanken wir noch einmal Wasser und Entsorgen unser Grauwasser. Dann gehts los. Schnell sind wir auf der Autobahn und irgendwie eingezäunt … auf dem ersten Bild sind wir auf einer Brücke, das zweite Bild erinnert an Jurassic Park …

Die Autobahn ist überraschend leer und natürlich kommen wir gut voran. Irgendwann erreichen oder überqueren wir den Hundsrück.

Der Hunsrück ist ein in Rheinland-Pfalz und zu geringen Teilen im Saarland liegendes Mittelgebirge mit dem Erbeskopf (816 m ü. NHN)[2]als höchster Erhebung. Als südwestlicher Teil des Rheinischen Schiefergebirges gehört es zu den älteren Gebirgen Deutschlands, deren Gesteine überwiegend aus dem Devon stammen und im Rahmen der variszischen Gebirgsbildung verfaltet wurden.*

Auf überwiegend leeren Straßen kommen wir gut ans Ziel, es ist ein Campingplatz:

Kalte Quelle

Webseite, googlemaps

Der erste Kontakt mit den Campingplatzbetreiber ist wirklich stockend, abweisend und eigenartig, doch später zeigt sich, das dieses Verhalten scheinbar Coronabedingt ist. Die Betreiber zeigen sich später wirklich sehr nett und der erste Eindruck täuschte mich!

Wir haben den Platz schon Anfang September gebucht, eine Anzahlung geleistet und nun stehen wir hier. Der Stellplatz in Würzburg hat so schlechte Kritiken in der Promobil-Stellplatz-App, das die Entscheidung auf diesen – etwas weiter entfernten – Platz fiel.

In Würzburg werden wir uns mit unseren lieben Bekannten treffen, die wir seit unserer China-Reise kennen. Wir treffen uns ab und zu und wollten diesen Oktober zusammen nach Sri Lanka reisen. Die Reise wurde abgesagt und so treffen wir uns eben in Würzburg.

Die nächsten Tage, lieber Leser, werden also wenig Reisebericht sein …

Heute checken wir erst einmal unsere Lage und laufen dabei auch zur 1,5 Km entfernten Bushaltestelle, um zu sehen, wie wir hier wegkommen können. Wir befinden uns hier scheinbar in einem Industriegebiet. Sonst bleibt der Tag ruhig und wir machen Urlaub.
Zum Abend probieren wir eine der in Cochem beim Metzger gekauften Gulaschsuppe, trinken Wein und sehen fern.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 350 Kilometer, Fahrzeit ca. 4,5 Stunden


Mittwoch, 21. Okt 2020

Sonne am Morgen …

… es ist so schön, wenn man wach wird und die Spiegelung der Sonnenstrahlen sieht. Heute ist es wieder so. Während unser Frühstück vorbereitet wird und die Brötchen auf dem Grill toasten, entstehen diese Fotos.

Dann machen wir ein ruhiges Genießer-Frühstück, denn gleich werden wir mit dem Fahrrad nach Würzburg fahren und uns die Stadt ansehen. Uns steht eine Fahrt von etwa 7 Km bevor. Die Entfernung ist kein Problem, wollen wir mal sehen, wie wir den Weg finden.

Die Radwege sind echt gut ausgebaut und so kommen wir ausgezeichnet nach Würzburg.

Würzburg (latinisiert Herbipolis; bis ins 19. Jahrhundert auch Wirzburg) ist eine kreisfreie Stadt in Bayern (Bezirk Unterfranken). Mit rund 128.000 Einwohnern ist die Großstadt am Main die siebtgrößte Stadt in Bayern, nach München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt und Fürth. Im Jahr 2000 war Würzburg noch an vierter Stelle gelegen, im Gegensatz zu den meisten größeren Städten in Bayern nahm die Einwohnerzahl jedoch in der unterfränkischen Metropole nicht mehr zu. Würzburg ist seit 2018 eines der drei neu geschaffenen Regionalzentren des Freistaates Bayern.*

In Würzburg fahren wir immer am Main entlang und kommen so ins Stadtzentrum. Es ist eine angenehme Radfahrt, vor allem ohne lästige Steigungen … wenn man von der Überquerung der Brücke absieht …

Ebenfalls vom Mainufer schon zu sehen – und sehr eindrucksvoll – die

Festung Marienberg.

Die Festung Marienberg ist eine ehemalige Befestigung und ein ehemaliges fürstbischöfliches Schloss auf dem Marienberg 100 Meter oberhalb des Mains in Würzburg in Unterfranken. Sie trägt auch den Namen Festung Unser Frauen Berg.[1] Eine ältere Bezeichnung der bis ins 18. Jahrhundert als Sitz der ehemaligen Regierung des Hochstift Würzburgs dienenden Anlage war Schloss Marienberg.*

Schnell findet sich ein Platz für die Räder und zu Fuß gehen wir in die Stadt. Wir kommen am Vierrohrbrunnen ins Stadtzentrum. In Würzburg herrscht „freiwillige“ Maskenpflicht. Wir gehen auf die alte Mainbrücke und überqueren den Main.

Wir kommen dann über die Brücke zurück, gehen in die Stadt und sehen uns hier mal um.

Überraschenderweise haben die Geschäfte offen und zack – stehen wir schon drin! In alle schaffen wir es nicht, aber einige schaffen wir 😉

Übrigens: … beim Eislecken kann man die Maske absetzen …

So schlendern wir durch die Stadt. Es ist noch etwas frisch im Moment, doch es wird langsam besser. Irgendwie bekommen wir mit der Zeit Hunger und vorhin, als wir mit den Rädern ankamen, haben wir ein chinesisches Restaurant gesehen, welches auf dem Main schwimmt. Das interessiert uns und wir sehen mal, ob es offen ist.

ein bisschen China

Was für ein Glück – es brennt Licht und die Tür lasst sich öffnen … eine kurze Einweisung:
mit Maske und (bereitgestellten) Einweghandschuhen holen sich höchstens 2 Personen gleichzeitig ihr Essen. So machen wir das und freuen uns, das hier offen ist.

Wir fahren zurück zum Platz und machen einfach wieder einmal Urlaub – also nix …
Klar sehen wir fern, lesen oder ich lassen die Drohne steigen, um das Umfeld anzusehen.

Zum Abend gibt es nur noch eine Kleinigkeit , denn der Chinese liegt uns noch im Magen und so richtiger Appetit will gar nicht mehr aufkommen.



Donnerstag, 22. Okt 2020

Wieder beginnt ein schöner Tag. Zum Einen kommen heute unsere Freunde in Würzburg an, zum Anderen passt das Wetter.

Wir frühstücken im Mobil und lassen den Tag ganz ruhig angehen. Da wir in Verbindung mit unseren Freunden stehen, können wir uns einen lockeren entspannten Vormittag machen.

Am Nachmittag können wir uns auf den Weg machen. In der Innenstadt, im Hotel „Walfisch“, sind Annegret und Wolfgang angekommen. Wir fahren die 1,5 Km bis zur Bushaltestelle mit dem Rad und starten von hier unsere Bustour.

Nach einem kleinen Fußmarsch erreichen wir das Hotel, vor dem die beiden schon auf der Terrasse sitzen. Was ist es doch für eine Freude, sich nach ca. einem Jahr wiederzusehen!

Bei wunderbarem Wetter, einer tollen Aussicht auf die Festung und nicht enden wollenden Gesprächsthemen sitzen wir nun gemeinsam auf der Terrasse. Franziska und Falk sind unterwegs, stehen allerdings noch im Stau. … na wir haben Zeit und warten einfach.

Irgendwann kommen die beiden an und – ja – eine tolle Truppe hat sich wieder gefunden!
Mittlerweile ist die Dämmerung angebrochen und für den Abend haben wir uns schon ein Lokal ausgesucht. In fußläufiger Entfernung ist das

Backöfele

In einer der vielen Nebenstraßen der Würzburger Innenstadt, ein bisschen im Halbdunkel kommen wir zu diesem urigen Restaurant.

Die Reservierung gestaltet sich – der Corona-Zeit entsprechend – etwas komisch … 6 Personen aus drei Haushalten dürfen nicht zusammen sitzen. Richtig komisch ist allerdings, das die Lokalbedienung die Idee hat, das sich ja 5 Personen zusammensetzen dürfen. Nur Einer sitzt dann eben allein am Tisch … Wir können glücklicherweise klären, das wir zu viert und zu zweit kommen – das geht, zwischen den Tischen ist eben ein 1,5m Abstand.

Hier sitzen wir nun bei Kerzenlicht und die Gespräche reißen trotz der Tisch-Entfernung nicht ab. Das Essen ist ausgesprochen lecker.

Auch der Nachtisch ist schön angerichtet und schmeckt ganz lecker!

Ach – das war ein schöner Abend. Nun Trennen sich unsere Wege – die 4 gehen ins Hotel und wir durch eine fast leer Stadt zur Bushaltestelle. Laut Plan soll der Bus ja bis 23:29 Uhr fahren und in diesem Zeitrahmen liegen wir …

An der Bushaltestelle beginnt unsere Bus(tor)tour. Erst einmal kommt gar kein Bus. Als der Bus einer anderen Linie kommt frage ich nach und bekomme von einem sehr netten Fahrer eine so komplexe Antwort – die kann ich gar nicht verarbeiten! Am Ende des Abends sind wir 5x umgestiegen, Straßenbahn und Busse gefahren und erreichen nach 2,5 Stunden die Endhaltestelle, an der unsere Räder stehen. Großes Lob – alle von mir gefragten Fahrer waren sehr nett, geduldig und ausgesprochen Hilfsbereit!!!



Freitag, 23. Okt 2020

Wir schlafen heute wieder aus. Trotz der Bewölkung ist es nicht kalt. Für ein Frühstück vor dem Mobil reicht die Wärme aber dann doch nicht aus. Gestern schon haben wir für heute den Besuch in einem naheliegenden Outlet geplant. Es geht nach

Wertheim Village

Wertheim Village ist ein Factory-Outlet-Center im Wertheimer Industriegebiet Almosenberg im Main-Tauber-Kreis im Norden von Baden-Württemberg. Das Outlet-Center wurde im Jahre 2003 an der Autobahnanschlussstelle Wertheim/Lengfurt der A 3 eröffnet und in den folgenden Jahren schrittweise erweitert.[4] Das Outlet-Center verzeichnet jährlich bis zu 2,8 Millionen Besucher und besitzt durch seine Lage an der A 3 ein überregionales Einzugsgebiet, insbesondere nach Frankfurt am Main, Würzburg, Nürnberg und Mannheim. Für die Besucher stehen etwa 3500 Parkplätze zur Verfügung.*

Heute sind wir an der Landstraße verabredet, die zum Campingplatz abbiegt. Bis zum Outlet sind es 30 Kilometer. Nun stehen wir am frisch geernteten Maisfeld und warten …

… nicht lange, dann sitzen wir im Auto und kommen schon bald in Wertheim an. So – da haben wir den Salat, seit heute ist hier Maskenpflicht. Selbst in den leeren, breiten Straßen zwischen den Läden 🙄. Unsere Mädels merken das gar nicht, denn zwischen den einzelnen Läden würde es sich für sie gar nicht lohnen die Maske abzusetzen …

Heute sind Mitarbeiter des Village dabei hier alles weihnachtlich zu schmücken. Es ist ein komisches Gefühl bei 20°C an einem Weihnachtsbaum zu stehen.

Dann schaffen wir den Absprung und können zum echten Einkaufsparadies wechseln. Leider gibt es die Hymer-Welt nicht mehr, doch ein Wohnmobilhändler ist immer noch vor Ort. Das Angebot ist umwerfend. Hier können wir Männer besser unsere Zeit verbringen.

Irgendwann, wir haben schon einige Fahrzeuge begutachtet, kommt eine Meldung der Mädels – sie sitzen in einer Pizzeria und warten auf uns. So gehen wir zur

L’Osteria Wertheim

Meine Güte – hier gibt es Pizzen, die eine ordentliche Größe haben! Alle sind überrascht, nur ich finde es gut – da werde ich heute ja satt!! 😂

Nun sind nur noch wenige Läden anzusehen und bald sitzen wir im Auto und fahren zurück. Am Campingplatz halten wir kurz und laden unsere Fahrräder ein, denn so eine lange Tour mit den öffentlichen Verkehrsmitteln machen wir nicht mehr. Dann kommen wieder nach Würzburg und bei einem Schoppen Wein im Hotel Walfisch reservieren wir uns Plätze im Hotel Till Eulenspiegel. Hier gibt es einen Wein- und einen Bierkeller.

Wir entscheiden uns vor Ort für den Bierkeller, bekommen auch hier Plätze (reserviert haben wir in der Weinstube …) Das sieht ja hier richtig urig aus! Das Bier schmeckt und das Essen ist auch enorm lecker! Was haben wir für ein Glück bei der Buchung – immerhin sehen wir einfach bei Googlemaps nach, welche Lokale in der Nähe liegen!

Durch die strengen Corona-Regeln (22°° Uhr ist Ausschankschluss) enden unsere Abende eben zu dieser Zeit. Heute radeln wir nach Hause und schaffen die Strecke in 25 Minuten.



Samstag, 24. Okt 2020

Heute ist aber wieder ein schöner Morgen! Naja – die Temperaturen sind nicht so, wie es die Fotos annehmen lassen, doch es ist schön hier auf dem Platz. Leider nicht so ruhig, denn die nahe Autobahn ist akustisch immer präsent. Die Bilder entstehen vor und nach dem Frühstück.

Heute werden wir noch einmal den Platz zu wechseln. Einer der Gründe ist, das einfach kein Weg dahin führt, die Schranke auf dem Campingplatz vor 7:30 Uhr zu öffnen. In der letzten Nacht stellen wir uns dann für 12,- €/Nacht fast Mitten in Würzburg auf den

Stellplatz an der Friedensbrücke

Webseite, googlemaps

Als wir ankommen gehts schnell auf Klötze um gerade zu stehen und dann laufen wir auch schon in die Innenstadt. Es geht am Mein entlang und manchmal sieht man schon deutlich den Herbst!

Nach kurzer Zeit erreichen wir die Alte Mainbrücke.

Die Alte Mainbrücke ist die älteste Brücke über den Main in Würzburg und ein Wahrzeichen der Stadt. Das im 12. Jahrhundert begonnene Bauwerk war bis 1886 Würzburgs einziger Flussübergang. Die Brücke, Teil der Ost-West-Passage, verbindet bei Mainkilometer 252,32[2] die Altstadt am rechten Mainufer mit der gegenüberliegenden Festung Marienberg. Sie wird vom Fußgänger- und Radverkehr genutzt. Mit ihren stadtbildprägenden Steinfiguren setzte die Alte Mainbrücke im 18. Jahrhundert wie die Prager Karlsbrücke eine in Rom mit der Engelsbrücke begonnene Tradition fort.*

Würzburg hält heute eine Überraschung für uns bereit.
Überall hängen diese Schilder.
In der Stadt besteht nun eine Maskenpflicht und dieser Zwang wird mit Kontrollen durchgesetzt. Kurzzeitig hilft ein Eisbecher oder ein Brötchen zum durchatmen. Diese Methode ist allerdings für die Figur nicht so sehr vorteilhaft …

… und wir müssen noch einmal durch die Stadt …
Mittlerweile haben wir Annegret, Franziska, Wolfgang und Falk getroffen und kommen zusammen zur

Residenz Würzburg

Die Würzburger Residenz ist ein barocker Residenzbau am Rande der Innenstadt von Würzburg, der 1720 begonnen wurde und bis 1744 vollendet war. Die Innenausstattung der ehemaligen, in der Schönbornzeit unter der Regie von Balthasar Neumann entstandenen, Residenz wurde im Jahr 1781 fertiggestellt.*

Zur Residenz sind wir nicht für eine Besichtigung gekommen, von hier startet eine kleine Stadtrundfahrt. Natürlich erst in 50 Minuten, deshalb setzen wir uns noch einmal ein wenig in den Park der Residenz. Hier ist es echt so richtig Herbst geworden!

So sitzen wir im Park und unterhalten uns über dies und das.

Dann geht es endlich los und nun sind wir für 50 Minuten in der Stadt unterwegs. Maskengeschützt sitzen wir in der Stadtrundfahrt-Bahn. Nun erfahren wir einiges zur Stadt, doch es ist nicht möglich ein paar Fotos zu schießen, denn wir sind in der Stadt unterwegs und aus den Fenstern sieht man immer nur hohe Häuserfassaden …

Das Wetter bessert sich merklich und plötzlich haben wir sogar blauen Himmel! Das ist ja vielleicht schon, da gehen wir doch sofort in ein Café in der Stadt:

Schönborn

Dann können unsere Frauen noch einmal durch die Stadt, und einige letzte, wichtige Besorgungen machen. Wir brauchen auch noch etwas und können diese Zeit gut nutzen. Was wir so wichtig brauchten habe ich vergessen, doch da wir den Einkaufserfolg zum Mobil bringen, entstehen noch ein paar Aufnahmen von Würzburg bei Sonne.

Heute Abend haben wir ja noch einen Termin. Wir sind bei einer Weinverkostung angemeldet und treffen uns am Hotel unserer Freunde. Dann wollen wir mal los!

Es geht noch einmal über die Alte Mainbrücke, die hier in der Sonne einfach gut aussieht ;o)
Am Hotel geht alles ganz schnell, denn das bestellte Großraumtaxi ist ganz schnell da und bringt uns in den Satdtteil Randersacker zum

Weingut Edelhof

Kaum sitzen wir in der Gaststube, haben wir sofort eine Flasche Wein auf dem Tisch. German, der Winzer, erzählt uns etwas zu diesem Wein und wir trinken.

German kommt immer wieder mit neuen Flaschen mit immer wieder neuem Geschmack, mal mit trockenem, mal mit lieblichem Wein aus seiner Produktion. Naja, lieber Leser, sicher hast du auch schon eine Weinprobe hinter dir …
Wir bekommen zwischendurch Hunger, doch auch daran ist gedacht.

Es wird lustiger und immer ausgelassener. Die Flaschen werden mehr und mehr …
German ist jetzt öfter mal bei uns am Tisch und erzählt interessante Geschichten. Mal handeln sie von seiner Kindheit, die er auf dem Weingut verbracht hat, ein anderes Mal geht es um Weinernten, Eiswein, Erntemengen usw.

Am Ende des Abends werden 8 (leere) Flaschen Wein auf dem Tisch stehen. Dann bringt German – mittlerweile dutzen wir uns – noch seinen Obstler. Puh, ist der lecker! Damit wird dieser sehr angenehme Abend langsam beendet, denn 22°° Uhr ist Ausschankschluss.

Unsere Bestellung passt kaum in den Großraumtaxi – jeder fährt mit wenigstens einer Kiste Wein auf dem Schoß in die Stadt … dann verabschieden wir uns und freuen uns auf unsere nächste gemeinsame Reise! Wir laufen zum Mobil.



Sonntag, 25. Okt 2020

die Rückreise

Gegen 7°° Uhr saugen unsere Zylinder die unterfränkische Luft durch den Filter. Mit dem 2. Gang rollen wir zur Ausfahrt des Platzes. Bald sind wir auf der Autobahn unterwegs, monoton schnurrt der Benz, wie eine starke Katze während er uns vorantreibt.

Nun bietet uns die Natur aber wirklich das volle Programm. Alles ist dabei, was ein freundlicher Herbsttag bieten kann.

Das Navi lässt uns einfach nicht die A9 fahren – vielleicht eine Sperrung oder ein Unfall – wir biegen also ab und kommen aber dann doch nich pünktlich und gut nach Hause. Hier entladen wir unsere köstliche Fracht und schwelgen in Erinnerungen an diese – unsere vorerst letzte Fahrt, denn im November gibt es ein neues Einsperren, Abriegeln Sperrmodus der Bevölkerung. (Lockdown genannt) Im November sind keine Stell- oder Campingplätze geöffnet …


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 520 Kilometer, Fahrzeit ca. 6 Stunden

* Wikipedia

FAZIT

Eine schöne Reise innerhalb Deutschlands liegt hinter uns. Es hat uns gut gefallen, es war schön Freunde zu treffen und auch die Weingegend an der Mosel kennenzulernen. Die Straußenwirtschaften haben uns immer wieder gefallen. Nun wissen wir, das der halbtrockene Moselwein deutlich anders schmeckt, als der halbtrockene fränkische Wein. Wein aus deutschen Anbaugebieten schmeckt uns noch heute und die verschiedenen Winzer haben uns durch ihre freundliche Art als neue Kunden gewonnen.

… alle Fotos und Videos entstanden mit dem iPhone XS mit der App „Pro Camera“, die Drohnenvideos stammen von einer Parrot Bebob 2.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.