der Schwielochsee, Mai 2022

mit dem Wohnmobil nach Brandenburg


13. 05. 2022, Freitag

Am Freitag nach der Arbeit starten wir sofort und sind schon unterwegs in Richtung Osten. Es ist trotz der vielen Wolken warm und die Autobahn ist für einen Freitag recht leer.
… bis wir die Abfahrt Storkow erreichen …

Nach etwa einer halben Stunde haben wir auch diesen Stau geschafft und sind nun auf immer enger werdenden Landstraßen unterwegs. Leider finden wir die mittlerweile immer engeren Straßen auch in einem immer schlechterem Zustand vor.

Auf dem Platz angekommen haben wir richtig Glück! Direkt am Strand ist ein Platz frei. Den nutzen wir natürlich gern!

Ferienhaus- und Campingpark „Ludwig Leichhardt“

Webseite, googlemaps

Es ist ein Platz, der so typisch für Brandenburg ist. Sandboden, Kiefern und der Geruch, der in diesen Wäldern in der Luft liegt, wenn die Sonne scheint und mitten im Wald liegt dieser ruhige und von sehr netten Leuten geführte Platz.

Der Abend kommt und selbst der Vollmond scheint durch eine Astgabel. Draußen sitzen ist allerdings für etwa 2 Stunden eine wahre Qual. Endlich haben wir die Temperaturen, das man es kann, da stören Milliarden Mücken die vermeintliche Gemütlichkeit …


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 160 Kilometer, Fahrzeit ca. 3 Stunden


14. 05. 2022, Samstag

Das war eine ruhige Nacht – was haben wir gut geschlafen! Es ist fantastisches Wetter heute früh, immernoch liegt der Platz in völliger Stille und diese Ruhe ist fantastisch.
Zack, bin ich mit mit der Badehose unterwegs erst zum, dann in den

Schwielochsee

Der Schwielochsee befindet sich südöstlich Berlins am nordöstlichen Rande des Spreewaldes. Er wird in seinem nördlichen Teil von der Spree durchflossen, die von Westen einmündet und den See nach Norden in Richtung Beeskow verlässt. Seine Fläche gehört vollständig zur Gemeinde Schwielochsee im Landkreis Dahme-Spreewald. Der See ist mit einer Wasserfläche von 13,3 km² der größte natürliche See im Land Brandenburg.*

Das Wasser ist recht frisch, aber wie es immer so ist: bist du erst einmal drin, geht es.

Als ich vom schwimmen zurückkomme, vernehme ich so Geräusche in den Bäumen. Es ist wie ein Kratzen und ein Rascheln an der Rinde der trockenen Kieferrinde. Den Grund der Bewegung in den Bäumen erkenne ich schnell … Eichhörnchen leben hier!

eine Bootsfahrt

Kerstins Bruder hat hier ein Boot liegen, das sehen wir uns an und drehen mit ihm eine schöne Runde auf dem See. Wir kommen bis Goyatz, zum südlichen Ende des Sees. Hier gehen wir kurz von Bord und kaufen noch etwas ein, dann geht es schon zurück.

Auf einem Boot kommt es mir oft so vor, als laufe die Zeit langsamer. Irgendwie ist alles ruhiger und es wirkt entschleunigt – ich finde es schön.

Als wir zum Platz zurückkehren, hole ich das SUP aus dem Mobil und pumpe es auf. Kurze Zeit später bin ich wieder auf dem See. Diesmal drehe ich eine Runde zum Bootsanleger und besuche meinen Schwager noch einmal über den Seeweg 😎

Seit dem harten Trainingsprogramm am Gardasee bin ich recht sicher auf dem Board und ohne Probleme fährt es auch hier.

Am Nachmittag gehen wir eine Runde über den Campingplatz. Es wird eine große Runde, denn der Platz erstreckt sich weit durch den Wald. Eigenartige Schutzbauten aus verschiedenen Zeltplanen usw. sehen schon merkwürdig aus und in dieser Art haben wir so etwas noch nicht gesehen …

Erholung und Entspannung wird groß geschrieben und dominieren unseren Tag. Eine kleine Runde drehe ich noch mit dem SUP und als wir am Abend zusammen essen und sitzen, sind sie wieder da – viele Mücken. Man sieht sie nicht nur, sie sind in ihrem Schwarm auch deutlich zu hören!

Mückenspiralen und ein kleines Feuer stinken zwar, doch die Mücken stören sich nicht richtig daran. Autan macht ebenfalls einen guten Job und so ist es auszuhalten.

Wir sitzen trotz der Biester schön draußen zusammen und machen uns einen schönen Abend. Überall sitzen kleine Gruppen und es ist sehr angenehm.


15. 05. 2022, Sonntag

am Morgen mit dem SUP

Als ich heute. morgen wach werde, liegt das SUP noch unter dem Mobil und ruft förmlich …
Also schnappe ich es mir und schon bin ich auf dem See und drehe eine schöne Runde.

Es ist so schön, weil alles noch so still und ruhig ist. Nur kleine Wellen, die durch die leichte Briese entstehen, denn Boote sind noch nicht unterwegs. Als ich zurück bin, ist vor dem Frühstück noch Zeit für ein Bad im See.

Den restlichen Tag auf dem Platz, der für uns gegen 13°° Uhr endet, füllt sich schnell der Strand.

Dann verlassen wir den Platz und merken ihn uns auf jeden Fall vor, denn zum Entspannen und Erholen ist er perfekt!

Auf dem Rückweg – wir haben einen deutlich besseren Weg gewählt, entdecken wir ein Dorf, das unseren Namen trägt. 😊
Nach dem kurzen Fotostopp kommen wir gut zu Hause an.


FAZIT – dieses Wochenende war richtig klasse und hat uns gut gefallen. Für zwei Nächte haben wir, ohne Strom und Waschhausnutzung, 50,- € bezahlt. Ohne Platzeinteilung hatten wir Glück, das die erste Parzelle am Strand frei war. Alles in allem war alles ok und sehr schön!


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 150 Kilometer, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden

* Wikipedia

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