Tarifa – El Puerto de Santa Maria – Quarteira

mit dem Wohnmobil in Spanien

Wir kommen nach Tarifa, dem Surferstrand und halten in El Puerto de Santa Maria. In Portugal bleiben wir auf dem CP Quarteira.


19. Juli 2007

Am nächsten Morgen nach unserem ausgiebigen und leckerem Frühstück, geht es weiter. 
Wir brauchen nicht weit fahren, um die schönste und beeindruckendeste Landschaft der ganzen Reise zu sehen. Wir fahren entlang der Straße von Gibraltar, die links von uns liegt und hinter der man Afrikas Küste sieht. Schiffe ziehen lange, weiße Schaumbahnen auf das tiefblaue Wasser des Atlantiks, das sich hier mit dem Wasser des Mittelmeeres unter blauem, wolkenfreien Himmel mischt. Rechts von uns steigt eine Felswand in den Himmel auf. Plötzlich haben wir die Möglichkeit rechts auf einen Schotterweg einzubiegen und – bloß gut, dass er so ansteigt – nach kurzem Abbremsen auf der Straße rasen wir über den Schotterweg hinauf auf den Berg, der rechts von uns die Straße begrenzte. Hier finden wir eine Möglichkeit den Wagen abzustellen und die Gegend genauer zu betrachten. 

die Straße von Gibraltar

Wir sehen Tarifa vor uns liegen. Rechts neben der kleinen Stadt Tarifa ist ein kilometerlanger Strand erkennbar, an dem unermüdlich die Wellen des Atlantiks rollen. Links schlängelt sich die Straße von Gibraltar entlang und Afrika ist hier noch deutlicher zu sehen. Auf der rechten Seite sehen wir auf einen Bergrücken, der über und über mit Windrädern bestückt ist. Ja, jetzt merken wir auch den Wind, der hier oben beständig weht. 
Es bietet sich ein beeindruckendes Bild, welches wir nicht so schnell vergessen werden! Jetzt kommen wir nach

Tarifa

Tarifa, in der andalusischen Provinz Cádiz (Spanien), ist die am weitesten südlich gelegene Stadt auf dem Festland des europäischen Kontinents. Sie markiert das östliche Ende der Costa de la Luz. Heute ist die Stadt, neben Ho’okipa auf Hawaii und Fuerteventura (kanarische Inseln) eine der „Welthauptstädte“ für Wind- und Kite-Surfer.*
Kitesurfen oder auch Kiteboarden ist aus dem Windsurfen entstanden, wobei man anstelle des Segels einen „Kite“ (Lenkdrachen) für die Fortbewegung verwendet. Der Sportler befindet sich dabei auf dem „Board“, einer Art Surfbrett, und wird gezogen durch einen „Kite“, auch Windschirm oder kurz Schirm genannt.*

Den Leuchtturm von Tarifa kann man mit dem Auto nicht erreichen, man kommt nur zu Fuß auf die kleine, vorgelagerte Insel auf der er steht. Der Parkplatzmangel hätte uns gezwungen außerhalb des Ortes zu parken und quer durch Tarifa zum Leuchtturm zu laufen.

Das war uns einfach zu weit und zu unsicher und wir setzten unsere Fahrt nach einem Einkauf bei Lidl fort. Es ist in Tarifa sehr leicht, den Lidl zu finden: 
… auf dem Weg in die Stadt, ist er am Kreisverkehr rechts, wenn man aus der Stadt kommt, ist er am Kreisverkehr links. Die Preise im Lidl entsprechen den Preisen in Deutschland.

In Frankreich, Südeuropa und Lateinamerika sind Friedhöfe in der Regel vegetationslos gehalten oder weisen nur vereinzelt Baumbestände (im Mittelmeerraum vor allem Zypressenalleen) auf. Die Grabplätze sind aus Stein gemauert oder mit einer Platte abgedeckt, teils auch umfriedet und mit Schotter oder Kies verfüllt. Künstliche Pflanzen, Keramikobjekte und Tafeln ersetzen häufig die Vegetation. Nicht selten finden sich – insbesondere im spanisch-portugiesischen Raum – katakombenartige Wände mit mehreren Etagen, in denen die Toten in Fächer gebettet und eingemauert werden.*

baden im Atlantik

Wir wollen an den Strand, den wir vom Berg gesehen haben. Von der Hauptstraße gingen hin und wieder auch Waldwege in Richtung Strand ab. Hier war sofort auf Schildern zu lesen, was an den Stränden erlaubt ist. Einmal verbietet ein Schild das baden, ein anderes Mal ist nur das Steigenlassen von Drachen am Strand gestattet. Surfer sind immer willkommen, ihnen ist das surfen überall erlaubt. Endlich sahen wir ein „Baden-gestattet-Schild“ und fuhren an den Strand.

Das heißt ganz genau: wir fahren auf einem gut besuchtem Parkplatz hinter einer 2,oo m – 2,5o m hohen Düne. Beim Parkplatzsuchen entdecken wir Deutsche und sofort steuern wir den freien Platz neben ihnen an. Kaum stehen wir, werden wir schon gebeten genau diesen Platz frei zu lassen, denn hier haben sie den Platz freigehalten für ihre Freunde, mit denen sie verabredet sind. Es hört sich so einfach an – wir sind hier verabredet – doch immerhin liegen zwischen Deutschland und Tarifa ca. 3ooo Km.

dieser Strand!

Die Düne verwehrte dem permanenten Wind die Angriffsfläche, konnte aber die hier stehenden Fahrzeuge nicht vollendet schützen. Wir wollen baden gehen, ziehen uns um und sehen während wir auf der Düne stehen einen enorm großen Strand. Er ist nicht nur scheinbar unendlich lang – nein, wir haben jetzt 15o m – 2oo m Sandstrand zu überwinden, bis wir in den Atlantik können, der mit den entsprechenden Wellen auf uns wartet. Schnell merken wir das der Sand, welcher in enormer Geschwindigkeit vom Wind über den Strand gefegt wird, an unseren nackten Schienbeinen weh tut, doch es sind noch etwa 1oo m … und der Wind weht unaufhörlich … gleich geschafft … noch 5o m und wir haben den feuchten Sand erreicht, der fliegt uns nicht mehr um die Beine.

Nach etwa 3o min haben wir genug vom Wind und vom Wasser. Auf dem Parkplatz stehen wir vor dem Badezimmerfenster des Womo und duschen uns das Salzwasser ab. Hier gibt es leider keine Toilette, keine Süßwasserdusche und keine Ver- oder Entsorgungsmöglichkeit am Strand. Unser nächstes Ziel heißt:

El Puerto de Sta Maria

Webseite, googlemaps

Hier fahren wir gegen 16³° Uhr auf den Campingplatz „Las Dunas“ und schon bei der Anmeldung entschuldigt sich das Personal, sie haben keinen Schattenplatz mehr für uns. Der Platz „Las Dunas“ liegt, nur durch eine Straße vom Strand getrennt, an der Bucht Bahia de Cadiz. Der Platz macht einen sehr ordentlichen Eindruck und kostet 32,00 € / Nacht mit Strom. Auch hier – wir haben das in Spanien oft beobachtet – fehlt auf den Toiletten die Klobürste und das Klopapier! Ersatzweise sind gleich 5 Toilettenfrauen angestellt, 
die, auf Schrubbern und Besen gestützt, wunderbare Gespräche in beeindruckender Lautstärke führen.

Auch bei aufmerksamster Beobachtung der Spanier, die zur Toilette gehen, können wir kein Toilettenpapier bemerken … hmmm – vielleicht finden wir noch heraus, wie sie sich dort verhalten 🙂

Nun machen wir einen Spaziergang und sehen uns die Umgebung an. Der Pool ist gepflegt und wir versuchen uns die Öffnungszeiten zu merken, während wir die sanitären Anlagen betrachten.

Als wir den Platz für einen Abendspaziergang verlassen, entdecken wir den Strand. An dieser Bucht ist er 9oo m breit und es sind etwa 100m zum Wasser. Auf diesem weitläufigen Strand sind Inseln mit Palmen angelegt. Es sieht sehr schön aus doch wir möchten in die Stadt und gehen am Rio Guadalete entlang. Jetzt merken wir zum ersten Mal, dass auf dieser Seite der Bucht nicht unbedingt das deutsche Urlaubergebiet ist, 
sondern eher das Spanische. Die ganze Stadt kommt uns jedenfalls sehr „spanisch“ vor 🙂

… ein weiter Weg …

Leider haben wir uns ein wenig verschätzt und El Puerto de St. Marias Innenstadt ist weiter entfernt als gedacht. So kehren wir am Hafen um und laufen zum Abendbrot im Abendrot zum Campingplatz zurück.

Heut Abend entspannen wir bei einer Flasche Wein. Morgen planen wir einen Badetag, den wir mit einer Radtour abschließen werden, um die Stadt noch kennen zu lernen und das spanische Nationalgericht zu essen.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 170 Kilometer, Fahrzeit ca. 3 Stunden


20. Juli 2007

Wir haben einen Standplatz erwischt, der tatsächlich tagsüber voll in der Sonne liegt. Diese Situation nutzen wir und wollen die Isolierung des Aufbaus testen. Bei drei auf „Lüftung“, also in der ersten Rastierung verriegelten Fenster, (2x Alkoven + oberes Etagenbett) erreichen wir eine Innentemperatur, die 8°C unter der Außentemperatur liegt! (acht Grad Celsius) Zufrieden mit diesem Ergebnis stellen wir, das Thermometer blieb über Nacht draußen, völlig überrascht fest das die Temperatur in der Nacht auf 16°C fällt! Egal, denn beim Frühstück vor dem Womo merkten wir nichts davon, es ist sogar nötig die  Sonnenbestrahlung des Tisches durch Tücher an der Markise zu verhindern. Dann verbringen wir den Tag am Strand.

ab in den Ort

Am Nachmittag sitzen wir frisch geduscht und hungrig auf unseren Fahrrädern und radeln am nahen Hafen vorbei um dann in der Stadt ein spanisches Gericht zu Abend zu essen. Die Entscheidung fiel auf Paella.

Eine Paella ist ein spanisches Reisgericht aus der Pfanne und das Nationalgericht der Region Valencia und der spanischen Ostküste. Der Begriff paella wurde vom katalanischen Begriff paella (eine Art Pfanne) übernommen. Die Paella ist ein traditionell valencianisches Gericht. Obwohl die spanische Küche sehr regional geprägt ist, hat die Paella in ganz Spanien einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Aufgrund dieser regionalen Prägung werden jedoch in den verschiedenen Regionen Spaniens mehrere von der traditionellen Paella 
Valenciana abweichende Varianten zubereitet.*

Der mittelalterliche Segelschiffstyp Hulk oder Holk bezeichnet ein in der Regel relativ breit und flachbödig gebautes Schiff, das nur einen flachen Balkenkiel besitzt.*

Ganz in der Nähe haben wir endlich den Leuchtturm entdeckt.

Ein bisschen sehen wir uns noch im Hafen um, denn die hier im Hafen liegenden Jachten sehen gut aus und beeindrucken uns. Bald darauf radeln wir in die Innenstadt. Schnell finden wir ein Lokal an der Straße und sitzen, auf den Ober wartend, am Tisch. Der kommt prompt und wir würden gern bestellen … leider spricht er weder Deutsch, noch Englisch.

Paella

Nun wird die Bestellung schwerer, doch die Paella können wir ihm leicht auf der Werbung vor dem Lokal zeigen: 
Kerstin wählt die Paella_Negro. Mutig, denn die dunkle Färbung vom Reis wird durch Tintenfisch-Tinte erreicht. 
Ich nehme die Paella_Marisco. Meeresfrüchte und Fisch zieren hier den Reis, wobei zwei Riesengarnelen und lange Tintenfischarmstücken beeindrucken. 
Adrian bestellt sich eine Paella_Mixta, die mit Fleisch und Meeresfrüchten zubereitet ist, 
Matthias entscheidet sich für die Paella_Valenciana, bei der der Reis leuchtend gelb strahlt 
und das Fleisch vom Kaninchen und Hähnchen stammt. 
Schwierig ist die Bestellung der Getränke … die Jungs bevorzugen Sprite, das ist nicht so schwer und wir bestellen mutig Wein durch zeigen auf eine Zeile in der Karte. 
Wenig später sitzen wir vor einem leichten Sommerwein, 
der glücklicherweise richtig lecker schmeckt und mit Eiswürfeln gekühlt serviert wird.

Auf den Punkt gebracht: LECKER, ein bisschen ölig/fettig, die Portionen sehr reichlich und empfehlenswert Schmackhaft.

Ein Pferdewagen kommt vorbei. Achtet auf den Sonnenschutz des Pferdes!

Abends füllen sich die Straßen der Innenstadt. Es macht Spaß, hier am Abend spazieren zu gehen. Überall werden Meeresfrüchte angeboten und freie Plätze suchen wir vor den Gaststätten vergebens … Glücklicherweise sind wir satt. machen wir einen Abendspaziergang durch die Innenstadt, finden unsere Fahrräder unberührt vor und fahren zurück zum Campingplatz.



21. Juli 2007

auf nach Portugal

Gegen 10°°Uhr verlassen wir den Campingplatz „Las Dunas“ und fahren auf der mautfreien Autobahn AP- 4 (E- 5) in Richtung Sevilla. Plötzlich heißt die Autobahn A- 4 (E- 5) und durch Sevilla geht’s auf der Autobahn nur mit Maut. Wir bezahlen die 2,80 €, biegen am Stadtrand von Sevilla auf die A- 65 (E- 803) und biegen hinter der Stadt auf die A-49 (E-1). Das Flachland, welches wir hier befahren, ist von der üblich-spärlichen Vegetation dieser Region bestimmt. Vertrocknete Grasflächen, kleine Büsche, vereinzelte Bäume stehen entlang der Straße und zeugen von der durchweg hohen Temperatur und den geringen Niederschlägen dieser Sommerzeit.

… vorbei an der Osborn – Gruppe, deren Firmensitz sich in El Puerto de Santa Maria befindet, noch mal den Osborn – Stier angesehen …

… auf Umgehungsstraßen werden wir durch und um Sevilla geleitet.

Ikea in Spanien unter Palmen!

Die letzten Kilometer in Spanien verfliegen nur so. 14:3o Uhr erreichen wir die Landesgrenze, eine riesige Brücke, die den Grenzfluss „Rio Guadiana“ überspannt.

Portugal

Gleich an der ersten Autobahnabfahrt fahren wir auf die Landstraße N 125, um an der Küste entlang nach Quarteira zu kommen. Wir fahren durch Altura und bemerken die komplett veränderte Umgebung.

Vom Atlantik sehen wir nicht so viel wie gedacht und kommen bald in Faro an.

Faro [‚faɾu] ist eine Stadt im Süden Portugals (Algarve) mit etwa 44.119 Einwohnern (63.967 Einwohnern im Kreis, Stand vom 1. Januar 2011), einem internationalen Flughafen (überwiegend Charterflüge) und zwei Universitäten. Faro ist das administrative Zentrum der Algarve und ein wichtiger Hafen, der von einer Lagune geschützt wird, die heute ein Naturschutzgebiet darstellt.*

Dieses Zentrum der Algarve liegt direkt am Atlantik. 2oo4 fanden im Algarve-Stadion mehrere Spiele der Fußball-Europameisterschaft statt. Hier gibt es 2 Universitäten. Natürlich gibt es auch in dieser Stadt Motorradtreffen und eines dürfen wir erleben. 
Die Fahrt durch die Stadt wird uns erschwert, denn das Navi streikt … Es zeigt uns an, wo wir uns befinden – berechnet aber keinen Weg mehr. Auf eigenartige Art versucht Faro seine Gäste zu behalten, denn wir finden keine Schilder, die uns den Weg nach Quarteira, Almancil oder Boliqueime zeigen.

Faro

So lernen wir die Stadt kennen, können aber nicht richtig nach links und rechts sehen, denn hier sind die Motorradfahrer unterwegs. Überall stehen und fahren Motorräder und die Maschinen, die den Auspuff unterwegs verloren haben röhren durch die Stadt. Die ansässige Polizei begegnet diesem Verkehrschaos mit Ruhe, sie setzen auf manuelle Verkehrsregelung durch Handzeichen und Körpereinsatz, indem sie sich durchaus auf der Straße in den Weg stellen. Das alles passiert mit grinsenden Polizei-Gesichtern.
Wir versuchen es auch mit Ruhe dem Chaos zu entrinnen und streben aus der Stadt … dachten wir – wieder falsch … umgedreht und zurück … Umleitung … zwischen hunderten Motorrädern fahren wir nun mit 2o – 3o Km/h in der Nähe von Sao Pedro an einem Wasserarm entlang.

In einiger Entfernung kommt eine Brücke. Polizei steht auch hier und sie winken. 
Freundlich und nett denken wir gerade noch als ein Polizist zu uns kommt und seine Hand dreht. Die Brücke vor uns – wir benötigten 25 min um hier her zu fahren – war leider nur für 2t zugelassen. So drehten wir um und nur durch einen glücklichen Zufall sind wir richtig abgebogen und haben die Ausfahrt aus der Stadt gemeistert. Ähm – natürlich haben wir uns noch den Flughafen angesehen 🙂 
Ein totaler Umweg, doch so waren wir sogar schon in Montenegro!

Camping Orbitur Quarteira

Webseite, googlemaps

Gegen 18°°Uhr haben wir es geschafft und fahren vor die Rezeption des Campingplatzes in Quarteira. Hier kostet die Nacht für uns vier 29,oo €. Für 4 Nächte haben wir uns vorerst angemeldet. Die Waschräume sind sauber, die Duschen ok 
… und an die fehlenden Klobrillen und Klobürsten haben wir uns mittlerweile gewöhnt …

Impressionen vom Platz

Wir stehen auf einem der neu angelegten Stellplätze des gut ausgebauten, gepflegten Platzes, haben den Strom angeschlossen und sind schon unterwegs zum Atlantik – baden. 
Das Wasser ist sehr kalt und es kostet Überwindung in den großen Teich zu springen.

Ein Stück laufen wir noch am Strand entlang,

dann geht es zurück. Kakteen wachsen hier, wie bei uns das Unkraut

Wir essen zu Abend und werden plötzlich in der Dämmerung von Fledermäusen umkreist. 
Der obligatorische Gang zum Spülen der Teller und Tassen wird von den Jungs erledigt. Ganz ruhig lassen wir den Tag ausklingen.


Unsere heutige Tour in graphischer Darstellung:

ca. 320 Kilometer, Fahrzeit ca. 4,5 Stunden


22. Juli 2007

Wecken mit Pfiff und ein Morgendauerlauf zum Atlantik. Am noch leeren Strand wird jeder 
10 Kniebeuge und 10 Liegestütze schaffen. – ähem – wollen wir schaffen … 
Liegestütze und Kniebeuge waren durch akuten Konditionsmangel in der geplanten Menge nicht durchführbar 🙂 So gehen wir einfach nur baden und im Dauerlauf geht’s zurück zum Womo. Kerstin hat schon das Frühstück vorbereitet und nach gar nicht langer Zeit sind wir wieder am Atlantik, diesmal haben wir die Fahrräder dabei.

Wir fahren durch Quarteira, halten hier und da an den typischen Kramläden der Strandpromenade und sind nach einiger Zeit in 

Vilamoura

Hier ist ein großer Hafen, eine Marina. Es ist heiß und die Sonne brennt unermüdlich. Wir trinken eine Kleinigkeit und sehen uns die Angebote der kleinen Läden rund um den Hafen an. Wir lesen ein Angebot mit einem Segelschiff einen Ausflug zu unternehmen. Nach einem Spaziergang um den Hafen und einem leckerem Softeis buchen wir für den übernächsten Tag einen Tagesausflug in eine Bucht mit dortiger Verpflegung. Die Karten bestellen wir bei einer Frau aus Deutschland. (4 Karten für 129,- €) Das heißt – es gibt keine Sprachprobleme und nun können wir ganz genau nachfragen was uns erwartet.

Die Jungs bekommen ein Andenken in – natürlich – einem Fußball-Laden. Nun sind sie mit den Trikots der portugiesischen Nationalelf für das Jahr 2oo8 ausgestattet.

Auf dem Rückweg lassen wir die ganze Gegend noch einmal auf uns wirken, sehen Hotelgästen bei der Animation am Strand zu.

Fischerboote

Klar sehen wir die kleinen Boote, mit denen die Fischer jeden Morgen auf den Atlantik hinausfahren, um den Fisch zu fangen, den man schön frisch sofort kaufen kann …

Wieder baden wir und kommen gegen Abend zum Campingplatz, zu unserem Wohnmobil. 
Heute Abend grillen wir. Den Abend verbringen wir mit Uno-, Skip-Bo- und Rommyspielen.



23. Juli 2007

… ein Montag, wir schlafen aus. Es ist bewölkt aber nicht kalt. Der Wind ist immer noch angenehm warm und so gehen wir nach dem Frühstück an den Strand. Nach etwa einer Stunde verdichten sich die Wolken und – ja – es beginnt zu regnen! Doch nur ganz kurz und es ist mehr ein Nieselregen. Zu diesem Zeitpunkt sind wir längst unterwegs, zurück zum Platz.

Da es warm genug ist gehen wir hinunter an den Pool.

Den Nachmittag nutzen wir für einen Stadtbummel in Quarteira. Vor einem Jahr waren wir schon einmal hier. Da kamen wir mit dem Flieger, waren im Hotel untergebracht und haben schon damals, also praktisch vor Ort, unseren Urlaub geplant und den Campingplatz, auf dem wir nun stehen, inspiziert. Das Hotel haben wir längst gefunden und die Umgebung ist nicht so stark verändert, aber es ist trotzdem ein gutes Gefühl nach so viel Fremdem und Neuem wieder etwas Bekanntes zu sehen.


* Wikipedia